Insekten essen: Ein besonderes kulinarisches Erlebnis.

Insekten essen und Krokodilfleisch probieren – so spannend ist Dschungel-Food

Ob durch regelmäßige TV-Ereignisse oder dank Urlaubsreisen in ferne Länder, in Deutschland wächst das Interesse an exotischen Speisen. Zwar kann sich längst nicht jeder dafür begeistern, Insekten zu essen oder Delikatessen aus Krokodilfleisch zu probieren, aber immer mehr Menschen lassen sich vom Dschungelfieber in der Küche anstecken. Wer sich für solch exotische Speisen interessiert, findet im hierauf spezialisierten Handel von Heuschrecken über Maden und Würmer bis hin zu exotischem Krokodilfleisch alles, was abenteuerliche Gourmets begeistert.

Insekten gehören in manchen Ländern zur gewöhnlichen Esskultur.

 

Maden, Mehlwürmer & Heuschrecken: Was zeichnet essbare Insekten aus?

Auch wenn der Trend, Insekten zu essen, hierzulande noch recht jung ist, gibt es Esskulturen, in denen Insekten fest im Speiseplan verankert sind. Insbesondere in China und Südostasien sind Insekten als Lebensmittel beliebt. Aber auch in anderen Teilen der Welt, etwa in einigen afrikanischen Ländern, wie Nigeria, sowie bestimmten Teilen Mittel- und Südamerikas, z. B. in Mexiko, Kolumbien und Guatemala, werden kleine Käfer zu Speisen verabreitet. Die Art der Zubereitung variiert dabei ebenso stark wie die Artenvielfalt der Speiseinsekten: Vom Frittieren über das Dämpfen bis hin zum Grillen werden die Heuschrecken, Larven, Maden, Würmer und Grillen auf allerlei Art und Weise schmackhaft gemacht.

Wer beispielsweise Mehlwürmer kaufen möchte, um diese als Zutat zu verwenden, steht längst auch in Deutschland nicht mehr vor einer unlösbaren Herausforderung. Wer sich traut, selbst einmal Insekten zu probieren, kann im Fachhandel mittlerweile eine relativ große Auswahl an Delikatessen finden. Von mit Schokolade überzogenen Heuschrecken über mit Ameisen versehene Lutscher bis hin zu Powerriegeln für Sportler finden Neugierige und Kenner eine Vielzahl an Produkten mit unterschiedlichen Insektenarten.

Insekten essen – auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht interessant

Der Verzehr von Insekten bezeichnet man auch als Entomophagie und was in Europa noch eine kulinarische Randerscheinung ist, gehört in vielen Kulturen zum Alltag. Doch was spricht außer der Neugier auf andere kulturelle Gepflogenheit dafür, Insekten zu essen? Insekten allgemein werden für ihren hohen Eiweißgehalt bei meist geringem Anteil an Kohlehydraten geschätzt. Außerdem enthalten sie oft viele Omega-3-Fettsäuren, weshalb sie ernährungstechnisch als interessante Alternative zu herkömmlichen Fleischsorten gelten.

Aber nicht nur aus Ernährungssicht gibt es Argumente dafür, essbare Insekten als Speise zu etablieren. Einige Wissenschaftler sprechen sich auch deshalb für den Verzehr von Insekten aus, weil etwa Heuschrecken und andere Insektenarten dem drohenden globalen Nahrungsmangel entgegenwirken könnten. Insekten lassen sich relativ einfach züchten, während die CO2-Belastung deutlich geringer ist als bei der konventionellen Nutztierhaltung. Außerdem ist das Verhältnis von Futter und Ertrag bei Insekten oft deutlich besser als bei Hähnchen, Rind und Co. Einige Wissenschaftler arbeiten in den letzten Jahren verstärkt daran, die Zucht von essbaren Insekten technisch für die Massenproduktion tauglich zu machen. Auch die EU fördert solche Projekte.

Heuschrecken zählen zu den essbaren Insekten.

Exotisches Fleisch – von Krokodil bis Schlange

Während Geflügel und Wild als beliebte Fleischsorten in den meisten Restaurants zum Standardrepertoire gehören, bieten inzwischen einige wenige Lokale auch exotische Fleischarten an. Ähnlich wie bei den essbaren Insekten sind auch diese in einigen Ländern gängige Zutaten für Gerichte, etwa Kängurufleisch in Australien oder Straußenfleisch in Südafrika. Aber auch in Deutschland steigt das Interesse an solch exotischem Fleisch.

Wem Strauß, Känguru und Rentier beispielsweise noch nicht exotisch genug sind, der kann sich auch an Reptilienfleisch wagen. Neben Schlangenfleisch ist auch Krokodilfleisch zum Verzehr bestens geeignet. In Australien und Afrika wird das Fleisch des Reptils nicht nur verzehrt, sondern auch in andere Teile der Welt exportiert. Für diesen Zweck gibt es spezielle Zuchtstationen, sodass der Artenschutz nicht durch den Verzehr des Krokodilfleisches gefährdet wird. Dort gezüchtete Tiere werden zumeist fast ganzheitlich verarbeitet, denn ihre Haut ist als Leder sehr beliebt.

Geschmacklich ähnelt das Krokodilfleisch einer Mischung aus Huhn und Fisch. Die Spezialität lässt sich auf verschiedene Arten zubereiten, das Braten und Grillen zählen zu den beliebtesten. Da Krokodilfleisch nur wenig Eigengeschmack besitzt, empfiehlt es sich, bei der Zubereitung auf ausgiebiges Würzen bzw. Marinieren nicht zu verzichten.

Krokodilfleisch kann auf unterschiedliche Weise zubereitet werden.

Neugierig auf exotisches Dschungel-Food?

Vom 26. bis zum 27.1.2018 finden Sie von 10.00 bis 18.00 Uhr in Ihrem METRO-Markt Aktionsstände, an denen Sie zum Beispiel essbare Insekten, wie Grillen und Mehlwürmer, oder exotisches Krokodilfleisch probieren können. Erfahren Sie hier mehr.

METRO-Markt in Ihrer Nähe

Diese Aktion findet nicht in METRO-GASTRO-Märkten statt.


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