Ozan Baran und Niels Damhus

OBD Gastro-Helden: Baba Green

Kebab-Liebhaber mit Qualitätsansprüchen

Das leckerste Fast Food der Welt? Wenn es nach Ozan Baran und Niels Damhus geht, ganz klar der Döner. Aber gibt es den auch qualitativ hochwertig, ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, so wie es sich die beiden wünschen? Seit gut einem Jahr schon: im Lokal „Baba Green“ in Düsseldorfs Innenstadt.

Döner, nur schöner?

Wenn Ozan Baran an die Zeit vor drei Jahren zurückdenkt, muss er schmunzeln: „Eigentlich hab ich mit meinen Jungs nur Quatsch geredet. Wir haben uns gefragt, gibt es Döner, nur schöner? Aber daraus ist dann schnell Ernst geworden.“ Dieser manifestiert sich im „Baba Green“ unter dem Motto „Finest Kebab und Falafel“. „Ich habe schon immer leidenschaftlich gerne Döner gegessen“, erzählt der Geschäftsführer. „Aber irgendwann war ich die schlechte Qualität, die man oft angeboten bekommt, leid. Es schmeckt doch einfach besser, wenn man weiß, dass gute Zutaten verarbeitet sind. Deshalb habe ich mit meinen Jungs etwas Eigenes auf die Beine gestellt.“

Profis im Boot

Gemeinsam mit seinen fünf Freunden als Co-Founder plante er ganze zwei Jahre an dem neuen Laden und engagierte ein Architektenbüro für das Ladenkonzept. Sogar eine Reise nach Istanbul scheuten die Freunde nicht, um sich im Herkunftsland des Döners inspirieren zu lassen. „Ich war vorher im Expansionsgeschäft einer Fitnessstudiokette tätig und hatte mit Gastronomie nichts am Hut“, gibt Ozan Baran zu.

Das Team bei Baba Green

„Und die Qualitätsansprüche, die wir für die Produkte ansetzen, sollten sich auch im ganzen ‚Drumherum‘ widerspiegeln.“ Geht man durch das „Baba Green“ wird deutlich, was der junge Geschäftsführer meint und was ihm wichtig ist. Trotz moderner Einrichtung, erinnern kleine Details immer wieder an die arabische Welt – so zum Beispiel die orientalische Musik.

Zutaten allerhöchster Qualität

Aber was genau heißt denn nun „qualitativ hochwertige Produkte“? „Ganz einfach“, sagt Niels Damhus, Co-Founder, Koch und Produktentwickler bei Baba Green. „Wir nutzen hier nur Zutaten ohne Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Beispielsweise sind unsere Kalbsfleisch-Gerichte ausschließlich aus Kalb und aus hochwertigem Scheibenfleisch. Das ist uns besonders wichtig.“ Im „Baba Green“ bekommt man auch einen klassischen Standard-Döner, diesen aber eben mit sehr hochwertigen Zutaten.

Zubereitung bei Baba Green

Das Team hat sich allerdings auf zwei Hauptgerichte spezialisiert – Kebab und Falafel. „Das Besondere daran sind die außergewöhnlichen Kombinationen“, erklärt er. Weizen-Vollkornpita steht zum Beispiel zur Wahl und außergewöhnliche Toppings wie Spinat und rote Beete oder frische Zitronen. So kann sich jeder Kunde sein Lieblingsgericht zusammenstellen.

Vollkornbrot aus dem mittleren Osten

Dass es sich die Jungs mit ihrem Konzept nicht leicht gemacht haben, zeigt schon auch die Beschaffung der Produkte. „Das Vollkornpita war gar nicht so einfach zu bekommen“, erinnert sich Ozan Baran. „Ist ja eher untypisch, ein Pita-Brot das aus Vollkornmehl und dann auch noch ohne Zusatzstoffe ist. Aber für seinen Traum, scheut man ja keine Mühe.“

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Inzwischen haben sie einen Anbieter aus dem mittleren Osten gefunden, der sie mit dem Brot versorgt. „Wir sind wirklich stolz, das alles geschafft zu haben“, fassen die die jungen Gründer zusammen. „Das „Baba Green“ bietet ein völlig neues Konzept an, das es so noch gar nicht gibt. Und selbst nach einem Jahr, wo wir jeden Tag selbst hier stehen, freuen wir uns, einen Kebab essen zu können."

Hunger bekommen?

Dann schauen Sie sich das „Baba Green“ auf www.babagreen.de doch einmal näher an. Wer das „Orientalische Fast Good“ direkt probieren möchte, kommt am Dienstag den 10. Oktober vorbei und erhält eine hausgemachte Limo oder einen hausgemachten Eistee gratis zu jedem Hauptgericht. Einfach hier klicken: https://www.own-business-day.com/special/baba-green