Sushi ohne Fisch: 5 Alternativen zur klassischen Version
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Sushi ohne Fisch - nicht nur Gemüse ist als Ersatz möglich.
Sushi ohne Fisch - nicht nur für Veganer und Vegetarier sind Alternativen zur Fischfüllung interessant. Ebenso Schwangere, die keinen rohen Fisch verzehren sollen, freuen sich über Sushivarianten mit alternativen Zutaten. Welche das sein können, erfahren Sie hier.
Sushi ist ein Dauertrend in der Gastronomie, aber es muss längst nicht immer Fisch als Füllung sein. Schließlich nimmt die Zahl der Vegetarier und Veganer ständig zu – und auf Sushi mit rohem Fisch sollte man in der Schwangerschaft ebenfalls verzichten. Wir stellen fünf leckere „fischfreie“ Alternativen vor.

Sushi lässt sich mit verschiedenen Gemüsesorten wie Gurke oder Rettich zubereiten.

1. Sushi mit Gemüse

Die wohl bekannteste Form von Sushi ohne Fisch besteht aus Reis, Seetangblättern zum Einrollen und rohem Gemüse statt rohem Fisch. Hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt: Von Gurken- über Zucchini- und Karottenstücke über Kohlarten bis hin zu Paprika, Tomaten oder auch Avocados lassen sich viele Gemüsearten zu Sushi verarbeiten. Saisonale Gemüsearten wie Spargel oder Schwarzwurzel passen ebenso zum japanischen Klassiker – und auch mit Abschnitten aus der Gemüseküche, die sonst nicht mehr verwendet würden, lassen sich spannende Kreationen erstellen. Tipp: Fermentiertes Gemüse gibt der Sushi-Kreation eine besonders aromatische Note.  

2. Sushi mit Tofu


Tofu ist aus der vegetarisch-veganen Küche ebenso wenig wegzudenken wie aus der asiatischen Küche – und ist damit eine perfekte Alternative zu Sushi mit rohem Fisch. Vor allem fester, gebratener Tofu, der sich gut einrollen lässt. Besonders schmackhaft ist Tofu-Sushi, wenn der Tofu zuvor gewürzt oder mariniert worden ist. Auch der aromatische Räucher-Tofu eignet sich gut, um in Reis eingerollt zu werden. In Kombination mit einer würzigen Sojasauce, die ohnehin ein wichtiger Sushi-Begleiter ist, entsteht so ein leckerer Happen für die Gäste.

3. Sushi mit Omelett

Auch diese Version von Sushi ohne Fisch wird in vielen Sushi-Restaurants serviert: Als Füllung dient ein Omelett aus Eiern, gewürzt z.B. mit gemahlenem Koriander. Die Eierspeise kühlt nach der Zubereitung kurz ab, wird dann in dicke Streifen geschnitten und mit dem Reis eingerollt. Oder das Omelett wird auf einen Reisballen gegeben und mit dem einem Streifen Algenblatt „festgeschnürt“, diese Variante nennt die japanische Küche „Tamago-Sushi“.

Sushi mit Ei nennt man Tamago.

4. Sushi mit Algen


Weil Sushi in der Regel in Nori-Algenblättern eingerollt wird, liegt es eigentlich nahe, Algen auch als Füllung zu verwenden. Was hierzulande aber eher selten der Fall ist. Leckere Beispiele für solche Sushi-Arten ohne Fisch sind zum Beispiel Sushi mit Wakame (Algensalat) oder Kaviar aus Algen, der wie echter Fisch-Kaviar eine feine, salzige Meeresnote hat. Auch geschnittener Seetang eignet sich als Füllung.

5. Frucht-Sushi


Sogar Obst lässt sich verwenden, wenn es Sushi ohne Fisch sein soll. Für süße Sushi empfiehlt es sich, Milchreis zu verwenden. Er ist dem rundkörnigen, klebrige Sushi-Reis nicht unähnlich, klebt nach dem Kochen in Milch bzw. einer veganen Milchalternative ebenfalls – und bringt eine schöne Süße ein. Frisches Obst von Erdbeeren über Bananen bis zu Kiwis lässt sich sehr gut einwickeln. Und verfeinert zum Beispiel mit klein gehackten Nüssen oder Gewürzen wie Zimt (Milchreis!) entsteht ein leckeres Süß-Sushi. Wer auf die essbare Verpackung aus Algen verzichten möchte: „Fruit Sushi“ lassen sich auch in Reispapier einrollen, oder es werden dünne Crêpes gebacken, die als Hülle dienen. Statt in Sojasauce wird diese Sushi-Version in Honig oder Schokoladensauce getunkt.
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