Was können Gastronomen jetzt tun? Wie können sie die Zeit der Schließung nutzen?

Zweiter Corona-Lockdown: 5 Dinge, die Gastronomen jetzt tun können

Erneut ist im ganzen Land die gesamte Gastronomie wegen Corona geschlossen worden. Nun gilt es umso mehr, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Was können Gastronomen jetzt tun? Wie können sie die Zeit der Schließung nutzen? Unsere 5 Tipps.

1. Außer-Haus-Angebot erneut starten

Viele Restaurants haben bereits im Lockdown im Frühjahr ein to-go-Geschäft aufgebaut und Speisen zum Mitnehmen oder Liefern angeboten. Es gibt verschiedene Formen und Möglichkeiten:

- verbliebene frische Lebensmittel verarbeiten und kurzfristig per „to-go-Sale“ anbieten
- eine Außer-Haus-Karte mit täglich/wöchentlich wechselndem Angebot
- Lieferservice anbieten (Tipps zu verschiedenen Arten der Lieferung gibt es hier)
- „Feinkost am Fenster“: z.B. Eingekochtes, Terrinen, Aufstriche, Brot, Wein und andere Produkte zum Genießen für zu Hause anbieten

 

Außer-Haus-Angebot erneut starten

2.  Die Kommunikation mit den Gästen weiterführen

Gastronomien tun jetzt gut daran, den Draht zu ihren Gästen zu halten und mit ihnen in Verbindung zu bleiben. Ob in den Social-Media-Kanälen, durch Aushänge im Fenster und Kundenstopper oder im persönlichen Gespräch mit Abstand auf der Türschwelle: Gegen die Funkstille im zweiten Corona-Lockdown gibt es viele Möglichkeiten für die Branche.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem täglichen Post auf Facebook, der den Fans zeigt, was an diesem Tag in der Gastronomie gerade passiert? Arbeiten in der Küche, im Gastraum, Einblicke ins Homeoffice? So lassen sich auch Angebote für den Lockdown-Monat bewerben. Und hilfreich kann auch sein, der Nachbarschaft eine persönliche Einladung in die Briefkästen zu werfen, die auf das Außer-Haus-Angebot (siehe Punkt 1) hinweisen.  

Wir befinden uns in der dunklen Jahreszeit. Im Restaurant, im Café, der Kneipe oder Bar abends Licht leuchten zu lassen, vielleicht sogar Kerzen anzuzünden, zeigt Entschlossenheit. 

3. Content produzieren

Wir bleiben bei der Kommunikation: Nun ist die sonst oft fehlende Zeit vorhanden, um neue Inhalte zu produzieren. Zum Beispiel:


-Fotos der Speisen für die neue Winterkarte oder auch der Haus-Klassiker
- Fotos der Produkte fürs Außer-Haus-Geschäft
- Fotos des Interieurs (Gesamtaufnahme, stimmungsvolle Details etc.)
- neue Texte für die Webseite, Social Media und Print-Material wie Flyer oder Broschüren
- Video-Clips (Image-Video über die Gastronomie, Stories für Instagram etc.)

Solche Inhalte lassen sich nicht nur auf den eigenen Social-Media-Kanälen gut einsetzen, sondern auch in Verzeichnisdiensten wie Yelp, Tripadvisor und Google My Business. Viele neue Gäste treffen die Entscheidung, wohin sie zum essen und trinken gehen, auch anhand der Bilder. Beim Austausch der Bilder bitte auch gleich prüfen, ob noch alle Informationen aktuell sind.

Viele Fotografen, Videofilmer, Grafiker oder Texter haben zurzeit wenige Aufträge und kommen kleinen Betrieben mit ihrem Honorar gerne entgegen. So profitieren beide Seiten.

4. Feinschliff in Gastraum, Küche und Co. für die Wiedereröffnung 

Tischanzahl reduzieren, Abstände schaffen: Zum Restart im Frühling mussten Gastronomen im ganzen Land kurzfristig reagieren. Dadurch sieht der Gastraum oft nicht mehr harmonisch aus.


Der (leider) vorerst leere Gastraum kann nun „feingeschliffen“ werden: Wie lässt sich sein Look verschönern und wie lassen sich die Abstandsregeln, die im kommenden Jahr sicher fortbestehen werden, noch besser ins Ambiente einbinden? Von raumteilenden Elementen wie Pflanzenkörben, Gittern und trennenden Glaswänden über die neue Anordnung der Sitzgelegenheiten bis zur Schaffung flexibler Lösungen je nach Bedarf, gibt es viele Möglichkeiten, die Raumgestaltung zu optimieren. Eventuell liegen ja auch Reparatur- oder Verschönerungsarbeiten an?

Auch auf Instagram, Pinterest schauen: Wie gestalten Gastronomien rund um die Welt ihren Raum in Corona-Zeiten?

Feinschliff in Gastraum, Küche und Co. für die Wiedereröffnung

5. Sich jetzt umso mehr ums Team kümmern

Der zweite Lockdown ist auch für viele Mitarbeiter in der Gastronomie hart. Auch unter denjenigen, die beim ersten Lockdown noch zuversichtlich waren, dürften nun einige den Kopf hängen lassen – oder gar mit dem Gedanken spielen, die Gastronomie- und Hotel-Branche zu verlassen. 

Umso wichtiger ist es nun, ein offenes Ohr zu haben, Sorgen zu teilen und den Dialog zu suchen – in Gruppen-Meetings per Videokonferenz, in Einzelgesprächen vor Ort im Betrieb, am Telefon oder auch draußen beim Spaziergang an der frischen Luft. Jeder einzelne Mitarbeiter braucht Gehör, von der Restaurantleitung bis zur Aushilfskraft – die eventuell sogar besonders betroffen und besorgt ist, weil sie für den Lockdown-Monat kein Kurzarbeitsgeld bekommt.

Auch um sich selbst kümmern! Dieses Jahr ist für viele Gastronomie-Unternehmer enorm anstrengend. Die Betriebspause zu nutzen, um ein paar Tage durchzupusten und aufzutanken, ist nur menschlich.

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