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METRO Backstage

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Hinter den Kulissen von METRO Cash & Carry Deutschland

Großhandel, das ist bei METRO Cash & Carry Deutschland wörtlich zu nehmen: Wir sind groß - genauer gesagt, über 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 50.000 Artikel finden unsere Kunden in den METRO Cash & Carry Großmärkten. Unter dem Motto "In Business Together" arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen täglich als Partner für unsere Kunden daran, den Kundenerfolg zu verbessern.

Wir definieren unseren Erfolg über Teamspirit und Leistung unserer Mitarbeiter: Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Kunden die Artikel, die sie für ihren täglichen Bedarf benötigen, in unseren Großmärkten im Regal finden nd dies zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Während wir in den METRO Märkten täglich tausende Kunden begrüßen, bewegt sich auch hinter den Kulissen eine ganze Menge.

METRO Backstage zeigt Ihnen, was hinter den Kulissen passiert: Sehen Sie unsere Märkte aus einer anderen Perspektive, lesen Sie Geschichten über unseren Nachwuchs und erfahren Sie mehr über Karrieremöglichkeiten und -wege bei METRO Cash & Carry Deutschland. 


Arbeiten auf dem „METRO-Kiez“

Erkan Kocaman, seit 2014 Geschäftsleiter bei METRO in Hamburg-Altona, liebt seine Region. Seine Region, das ist sein „Kiez“ – von Altona über das Schanzenviertel bis hin zu St. Pauli. Für Erkan bedeutet das auch: große Kaufkraft in einer guten, dichten Gastronomie. Er ist überzeugt: „Regionalität ist viel mehr als der Bio-Apfel aus dem Umland.“ Erkan und sein Team setzt sich daher intensiv mit dem Umfeld auseinander: Was macht Altona, St. Pauli oder die Schanze aus? Welche Einflüsse kommen aus der Region in den Markt? Welche Impulse setzen wir? In einem Workshop mit Mitarbeitern, die in der Nachbarschaft leben, hat das Team mutige und kreative Ideen für die Szene entwickelt. Wie etwa der Mini-Truck, der vor Ort in den Vierteln für den diesjährigen Own Business Day der METRO warb. Oder eine VIP-Zone, wo Premium-Kunden bei einer Tasse Kaffee entspannen, während Mitarbeiter ihre Einkäufe scannen. Hier liegen auch Tageszeitungen in Deutsch, Türkisch und Italienisch. Denn so international wie die Kunden, ist auch der Service bei METRO Altona. Und das mit Erfolg: Als Erkan Kocaman seine portugiesische Mitarbeiterin zu Kundenbesuchen im Portugiesenviertel am Hafen mitnahm, waren die Gastronomen begeistert, denn nicht alle fühlen sich im Deutschen verhandlungssicher. „Ich glaube an Netzwerke und Strategien“, sagt Erkan Kocaman. „Meine Mannschaft motiviere ich, den Kunden zuzuhören, ihre Herausforderungen aufzuspüren und dann zu überlegen, wie wir zu einer Lösung beitragen können.“ Die vier Eckpfeiler seiner Strategie: Regionalität, Interkulturalität, aktives Netzwerken – und die richtigen Menschen am richtigen Platz.

Kiez-Bar
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Ein Glücksfall für beide Seiten

Tamim Azimi arbeitet als Fischfachverkäufer bei METRO Sankt Augustin. Keine Selbstverständlichkeit: Der 20-jährige floh vor vier Jahren aus Afghanistan nach Deutschland und stand während seiner Ausbildung vor einigen Herausforderungen.

Nadine Bayer kann sich noch gut an den Moment erinnern, als sie Tamim Azimi im Frühjahr 2015 beim IHK-Speeddating kennengelernt hat. „Ich war beeindruckt, wie gut sein Deutsch nach zwei Jahren im Land war“, erzählt die Ausbilderin. „Und dass er trotz des Erlebten neuen Mut gefasst hat.“ Tamim musste seine Heimat 15-jährig mit Eltern und Geschwistern verlassen. Nach zwei Monaten gelang es ihm und seinem jüngeren Bruder schließlich, Deutschland zu erreichen. Der Rest der Familie musste in der Türkei zurückbleiben. Tamim war klar, dass die fremde Sprache wichtig war, um sich ein neues Leben aufzubauen – und glücklich, damit gleich Nadine Bayer zu überzeugen zu können. „Meine Eltern hatten in Afghanistan ein Einzelhandelsgeschäft, in dem ich ausgeholfen habe“, erzählt er. „Da passte die METRO sehr gut.“

Für ihre Nachwuchskraft musste die Ausbilderin mehrfach kämpfen: Zunächst gab es Probleme mit den Formalien. Die METRO benötigt für das Ausstellen eines Vertrags eine Arbeitserlaubnis. Die Ausländerbehörde hingegen braucht einen Vertrag, bevor sie eine Arbeitserlaubnis ausstellen kann. Eine Absichtserklärung der METRO und eine vorläufige Arbeitserlaubnis waren die Lösung.

Während der Ausbildung verlief alles glatt. Und wenn es Probleme mit der Sprache gab, sind die Kollegen eingesprungen. „Alle waren sehr hilfsbereit und haben mir auch mal schwere Fachvokabeln erläutert“, so der Fischexperte. „Dafür bin ich den Kollegen sehr dankbar.“ Vor kurzem mussten er und das Team noch einmal zittern: Es drohte die Abschiebung, da Afghanistan als sicher eingestuft wurde. Nadine Bayer machte sich erneut persönlich stark für ihren Schützling. Mit Erfolg: Zwei Jahre darf Tamim Azimi bei der METRO arbeiten. Er hofft, dass es nicht dabei bleibt – und seine Familie bald nachkommen darf. 

 

 

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