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Die wichtigsten Maßnahmen auf einen Blick

METRO Cash & Carry Deutschland: Umfassendes Turnaround-Programm für mehr Wachstumsdynamik

1. Wachstumsoffensive

- Kundenorientierung: Die Beratung und Betreuung der Kunden im Markt und durch Besuche vor Ort werden verstärkt und Potenzialkunden systematisch ausgebaut. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket zielt darauf ab, in den kommenden Jahren die Zahl der kaufenden Neukunden jährlich um 100.000 zu erhöhen.

- Sortiment: Produkte, die nicht strikt auf die Bedürfnisse von Profikunden zugeschnitten sind, werden aus dem Sortiment entfernt. A-Markenartikel und Eigenmarken werden gestärkt, weniger nachgefragte Marken reduziert. Bis Ende 2012 soll die Anzahl der Eigenmarkenartikel von derzeit rund 1.800 mehr als verdoppelt und ihr Anteil am Umsatz (ohne Tabak und Telefonkarten) um rund ein Drittel auf dann etwa 20 Prozent erhöht werden.

- Preise: Mehr als 5.000 Kernbedarfsartikel werden dauerhaft im Preis gesenkt; hierin wird METRO Cash & Carry in den kommenden Jahren umfangreich investieren. Im Vergleich zum Wettbewerb zählt das Unternehmen schon heute klar zu den günstigsten Anbietern.

- Frische-Offensive: METRO Cash & Carry bietet seinen Profikunden das beste Frische-Sortiment in Deutschland. Um die Produktqualität im Bereich Frische zu steigern, werden die MHD-Kontrollen im Markt und bei den Lieferanten verstärkt geprüft. Mit der Einführung von Qualitätsbeauftragten in den Märkten und Schulungen von Frische-Fachberatern wird den Kunden ein deutlich höherer und kompetenterer Service geboten.

- Services: METRO Cash & Carry unterstützt Gastronomen und Trader verstärkt mit maßgeschneiderten Dienstleistungen wie Planung, Umsetzung und Finanzierung von Einrichtungen und technischer Ausstattung. Eine besondere Wachstumsdynamik entfaltet die Belieferung: Ergebnis: Zusätzliches Umsatzpotenzial im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

2. Restrukturierung

- Personal: Bis Ende 2009 wird die Zahl der Vollzeitstellen um 1.200 in den Märkten und 140 in der Zentrale reduziert. Dieser Stellenabbau wird soweit wie möglich über natürliche Fluktuation realisiert. Das Unternehmen verzichtet zudem auf Neueinstellungen. Die hohe Übernahmequote bei Auszubildenden bleibt jedoch auch im Turnaround-Programm erhalten.

- Sachkosten: Material-, Beratungs-, Trainer- und Reisekosten sowie Energieverbrauch und weitere Sachkosten werden systematisch ausgewertet und durch zentrale Vorgaben reduziert.

- C+C Schaper: Einzelne Abteilungen des Schwesterunternehmens werden mit denen von METRO Cash & Carry zusammengelegt. Dazu zählen der Einkauf und die Bereiche Revision und Lohn- / Gehaltsabrechnung.

- Lieferanten: Mittels einer Supplier Scorecard kontrolliert METRO Cash & Carry 120 wichtige Lieferanten anhand von Kriterien wie Lieferzeit, -zeitpunkt und -vollständigkeit.

- Warenverfügbarkeit: Durch den konsequenten Einsatz verschiedener interner Arbeitshilfen und durch engere Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Vertrieb wird die Warenverfügbarkeit deutlich verbessert.

- Logistik: Interne und externe Arbeitsabläufe werden mithilfe verschiedener Maßnahmen optimiert. Dazu zählen unter anderem die verstärkte Kontrolle von Mindesthaltbarkeitsdaten und der erhöhte Einsatz von regalfertigen Verpackungen.

Ergebnisse: Einsparungen von insgesamt 75 Millionen Euro im Bereich Personal, Reduktion der Sachkosten um 50 Millionen Euro sowie eine Verringerung der Prozesskosten um 25 Millionen Euro bis Ende 2012.

3. Innovationen

- Profikonzept: In sogenannten Konzeptmärkten testet das Unternehmen ein fokussiertes Vertriebsmodell, das konsequent auf den Bedarf der Kernzielgruppen ausgerichtet ist. Dazu zählen Gastronomen, Hoteliers und Caterer, Kioske und kleinere Lebensmitteleinzelhändler sowie Gewerbetreibende. Konzeptmärkte gibt es bereits in Siegen, Neu-Ulm und Augsburg. Zwei weitere eröffnen im Herbst in Bremen und Erfurt.

- Marktprozesse: Alle Marktprozesse wurden so gestaltet, dass für den Kunden ein schnellerer und komfortablerer Einkauf ermöglicht wird. Getestet werden u.a. ein automatisierter Kundeneingang, spezielle Umverpackungen bei Regalware und ein neues Kassensystem mit verbesserten Abläufen, die eine schnellere Abwicklung des Prozesses für den Kunden garantieren.

Ergebnis: Weiterentwicklung des Geschäftsmodells; Roll-out erfolgreicher Teilkonzepte