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Rhabarber kaufen

Rhabarber eignet sich nicht nur im Sommer für leckere Rezepte – eingefroren kann man ihn sogar im Winter genießen.



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  • Herkunft

    Rhabarber ist entgegen der häufigen Annahme eine Gemüsesorte und kein Obst. Der Gemeine Rhabarber gehört zur Familie der Knöterichgewächse und kann vielseitig genutzt werden. Der Name Rhabarber, oder Rheum rhabarbarum, leitet sich von dem mittellateinischen Wort rheu barbarum ab und bedeutet ‘die fremdländische Wurzel’. Die deutsche Bezeichnung ist angelehnt an das italienische rabarbaro. Rhabarber stammt ursprünglich aus dem Himalaya und gelangte über Zentralasien und Russland nach Europa. Der erste Anbau in Europa erfolgte in England um das Jahr 1753. In Deutschland wurde er übrigens zum ersten Mal 1848 in Hamburg-Kirchwerder gewerblich angebaut. Rhabarber ist eine sehr vielfältige Pflanze und findet sowohl in der Küche als auch in der Medizin Verwendung.

  • Kleine Warenkunde

    Rhabarber ist sommergrün und bildet nach der Keimung eine Wurzel, die sich im Wachstum zu einer großen, fleischigen Knolle entwickelt. Die Blätter der Pflanze sind grün, die Wurzel und die sich daraus bildenden Sprossen meistens rötlich bis kupferfarben. Trotz seiner botanischen Bezeichnung als Gemüse, findet der Rhabarber meistens ähnliche Verwendung wie Obst. Die Rhabarbersaison beginnt je nach Wetterverhältnissen Ende Mai und geht bis Ende Juni. Damit die Pflanze im nächsten Jahr wieder ertragreich wird, sollte das Abernten nach dem Juni aufhören. Rhabarber benötigt viel Wasser und ist schnittreif, sobald die Stiele rötlich gefärbt und ungefähr 30cm lang sind.

  • Rhabarber und Oxalsäure

    Rhabarber enthält Oxalsäure, die in großen Mengen für den Menschen giftig sein kann. Allerdings darf eine Menge von 700 mg Oxalsäure von einem erwachsenen, gesunden Menschen täglich bedenkenlos verzehrt werden. Rhabarber sollte generell nicht roh gegessen werden, er ist so schlicht ungenießbar und schmeckt dabei auch überhaupt nicht. Gegart verliert sich ein großer Teil der Oxalsäure. Gut zu wissen ist, dass der Anteil der Oxalsäure zunimmt, je länger er im Boden bleibt und nicht geerntet wird. Auch ein Grund, warum nach dem Juni kein frischer Rhabarber angeboten wird. Bei Nierenkrankheiten empfiehlt sich vor dem Verzehr von Rhabarber, Rücksprache mit einem Arzt zu halten.


Rhababer

Zubereitung

Bevor Rhabarber genossen wird, muss er geschält und gegart werden. Die Blätter, sowie die unteren Enden der Stängel werden abgeschnitten. Die feinen Fasern der Rhabarberstängel können mit einem Messer entfernt werden. Für die Weiterverarbeitung, den Rhabarber in Stücke schneiden und kurz blanchieren. Rhabarber kann sowohl zum Kochen, zum Beispiel in einem leckeren Kompott oder zum Backen – klassisch als Rhabarberkuchen – verwendet werden. Grüne Sorten sind eher saurer, da sie mehr Säure enthalten. Rote oder grün-rote Sorten sind mild und deutlich süßer.


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Lagerung

Rhabarber lässt sich relativ einfach lagern. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche. Auch zum Einfrieren ist das Gemüse gut geeignet. Dazu am besten die Stangen gründlich waschen, Blätter entfernen und in einen Gefrierbeutel geben. Für eine einfachere Lagerung und Weiterverarbeitung die Stangen vorher in Stücke schneiden. Im Gefrierfach hält sich Rhabarber bis zu einem Jahr und schmeckt auch dann noch hervorragend.


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Rhababer

Die farbenfrohen Stangen bringen eine säuerliche Frische in Süßspeisen, Kuchen und Kompott. Auch deftige Variationen mit Fleisch oder Fisch haben ihren Reiz. Einfach die Enden abschneiden und los geht’s.

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Saison

Frühling & Frühsommer,April bis Juni

 

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