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Kartoffelknödel kaufen

Einst entstanden sie aus der Hungersnot heraus, heute wohnen sie jedem Festtagsschmaus mit Salz und guter Butter bei – Kartoffelknödel sind das wahre Soul Food!



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  • Kartoffeln im frühen Europa

    Dass die Kartoffeln ursprünglich aus den Anden in Südamerika stammen, ist hinlänglich bekannt. Über Spanien beziehungsweise die Kanaren kamen sie im 17. Jahrhundert nach Europa. Allerdings hatten Kartoffeln nicht überall einen leichten Start. Während sie in Irland als willkommenes Nahrungsmittel während Hungersnöten eingesetzt wurden, standen die Bauern in Deutschland ihnen zunächst skeptisch gegenüber. Dass die unbekannten Knollen als Nachtschattengewächs zunächst nicht richtig wuchsen und die idealen Anbau-voraussetzungen erst herausgefunden werden mussten, erleichterte den Kartoffeln ihre Etablierung nicht. Europaweit setzten sie sich jedoch immer mehr durch: ein österreichischer Benediktiner veröffentlichte beispielsweise 1621 ein Kochbuch über Kartoffeln und die schwedische Wissenschaftlerin Eva Ekeblad verhalf der Knolle mit ihrer Studie über die Einsatzmöglichkeiten als Lebensmittel und Kosmetik weiter.

  • Entstehung Kartoffelknödel

    Aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl in Europa wurden Anfang des 17. Jahrhunderts die Nahrungsmittel noch knapper, als zuvor schon. Mit dem Anbau der Kartoffeln konnte die Hungersnot teilweise bekämpft werden, da sie – nachdem man rausgefunden hatte wie – schnell gepflanzt und nach der Ernte einfach verarbeitet werden konnte. Neben den üblichen Problemen wie schlechtem Wetters, kamen auch Pflanzenkrankheiten aus Amerika dazu, die die Ernten zerstörten. Das führte auch bei Kartoffeln zur Knappheit und das wiederum zu weiteren Hungersnöten. Im Thüringer Wald sollen einige besonders kreative Frauen – als Konsequenz der Hungersnot – mit den Knollen experimentiert haben. Nachdem erste Kartoffelbrotversuche scheiterten, probierten sie Gerichte aus geriebenen und gekochten Kartoffeln zu kreieren, da die Knollen immer noch leichter erhältlich waren als beispielsweise Getreide. Daraus entstanden die sogenannten Kartoffelknödel.

  • Zubereitung der Kartoffelknödel

    Für Kartoffelknödel gibt es – je nach Region – unterschiedliche Bezeichnungen. Deutschlandweit wird heute unteranderem auch von Kartoffelklößen oder Knödel gesprochen. Grundsätzlich werden für die klebrigen Knödel folgende Zutaten verwendet: mehlig kochende Kartoffeln – mehlig damit die Knödel nachher nicht auseinanderfallen –, Kartoffelmehl, Butter, Eigelb, Muskatnuss und Salz. Je nach Rezept werden die Kartoffeln zur Hälfte gekocht und zur Hälfte roh verwendet. Manche Rezepte beinhalten auch Zutaten wie Brotstücke im Kartoffelknödel. Sie werden meist zu deftigen und Festtags-Rezepten gereicht. Die Kombination von Rotkohl mit Kartoffelknödel oder einer Sauce aus Butter und Salz ist in Deutschland besonders in den Wintermonaten sehr beliebt. Einige andere europäische Nationen zählen Kartoffelknödel ebenfalls zu ihrer Volksküche – beispielsweise Polen mit ‚Kopytka’. Die Rezepte der Kartoffelknödel unterscheiden sich allerdings immer ein wenig voneinander.


Kartoffelknödel – früher Armen-, heute Festtagsessen

Vielfältige Traditions-Knödel

Selbst bei einem traditionellen Gericht wie Kartoffelknödel gibt es zahlreiche kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Obwohl sie eher herzhaft und deftig mit schweren Fleischgerichten gegessen werden, gibt es auch süße Alternativen der Knödel. Zum Beispiel mit Zucker und Zimt bestreut und warmen Fruchtkompott oder mit Obst gefüllt und Vanillesauce. Kartoffelknödel lassen sich gut auch mit anderen Klassikern kombinieren, wie zum Beispiel Sauce Bolognese. Der Teig der Knödel kann gut mit Zutaten, wie Blattspinat oder Gemüse angereichert werden. Dabei muss allerdings das Verhältnis stimmen, damit der Kartoffelknödel hält. Der Kreativität mit den klebrigen Klößen sind keine Grenzen gesetzt.


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