Rucola kaufen

Grün und leicht bitter: Rucola eignet sich perfekt für Salat, Pizza, Pesto und Rezepte mit Gemüse. Mehr Tipps finden Sie hier.


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  • Was ist Rucola?

    Rucola das klingt nach Italien, Dolce Vita und Mittelmeer-Küche. Dabei ist Rucola als Rauke schon lange ein bekannter Artikel auch auf deutschen Speisezetteln. So richtig beliebt geworden ist das Salat-Kraut aber erst in den letzten Jahrzehnten unter seinem italienischen Namen. Man unterscheidet verschiedene Arten von Rucola, die alle zu den Kreuzblütengewächsen gehören. Als Artikel in Rezepte für Salat, Pesto und Gemüse kommt meist der Schmalblättrige Doppelsame, der vor allem im Mittelmeerraum, aber auch in Deutschland wächst. Frischer Rucola hat vom Frühling bis in den späten Herbst Saison und ist dann in jedem gut sortierten Supermarkt oder Bioladen zu finden. Ganzjährig gibt es das Aroma in Form anderer Artikel wie Pesto oder Dips zu kaufen.

  • Was steckt in Rucola?

    Den intensiven, bitter-scharfen Geschmack von Rucola mag nicht jeder in seinem Salat. Dahinter verbirgt sich aber ein kleines Geheimnis: Rucola steckt voller Senfölglykoside. Diese Stoffe sollen die Pflanze vor Fressfeinden schützen und haben für unseren Stoffwechsel viele Vorteile: Sie beugen Infektionen vor, bremsen in einigen Organen die Tumorentstehung und wirken antibakteriell, weswegen sie auch als Medizin bei Atem- und Harnwegsinfekten eingesetzt werden. Noch dazu enthält Rucola Jod und wie viele Salate beachtliche Mengen vom B-Vitamin Folsäure, das wichtig für das Herz-Kreislauf-System ist und Fehlbildungen bei Ungeborenen vorbeugt. Auch Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A, steckt drin. Einziges Manko: Wie Spinat oder Salat können auch Rucola-Blätter unter bestimmten Bedingungen viel Nitrat speichern.

  • Rezepte mit Rucola

    Die Blätter des Rucola sind eine leckere Ergänzung für viele Salate. In manchen Regionen Italiens gehört Rucola typischerweise in Rezepte für grünen Salat. Das würzige Aroma passt aber auch gut in viele andere Rezepte: Ein Bild für Gourmets ist eine nach dem Backen mit hauchdünnem Schinken und Rucola belegte Pizza. Auch lecker: Fein gehackt bringt Rucola Würze in Kräuterbutter oder Dips zu gegrilltem Fleisch. In Gemüse- oder Cremesuppen sorgt Rucola ebenfalls für eine intensiv-herbe Geschmacksnote. Weil der nussig-pikante Charakter roh am besten zur Geltung kommt, sollten die Blätter immer erst am Ende der Zubereitung zugegeben werden. Eine gute Möglichkeit, um das Aroma von Rucola haltbar zu machen, ist Pesto: Dazu wird Rucola mit gutem Olivenöl, Pinienkernen, Salz, Pfeffer, Parmesan und auf Wunsch Knoblauch und anderen Spezialitäten zu einer feinen Creme verarbeitet, die gut aufs Brot, zu Pasta und in viele andere Rezepte passt und obendrein eine originelle Geschenkidee ist.


Würzig und nussig: Rucola ist Trend

Tipps für Einkauf und Lagerung

Je frischer, desto besser: Das gilt für die Rauke genau wie für anderen Salat. In vielen Supermärkten gibt es die Blätter als abgepackte Artikel in Folie zu kaufen, in manchen Bio- oder Gemüseläden aber auch als lose Artikel. Die Blätter sollten tiefgrün und knackig sein. Im Kühlschrank bleibt Rucola einige Tage frisch, wenn er in ein feuchtes Tuch gewickelt oder in einem Gefrierbeutel vor dem Austrocknen geschützt wird. Wer Rucola regelmäßig verzehrt, sollte wegen der möglichen Nitrat-Belastung auf Produkte aus Bio-Anbau ausweichen: Die enthalten Untersuchungen zufolge weniger Nitrat.

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Rucola selbst anbauen

Rucola lässt sich unproblematisch auch im eigenen Garten oder sogar auf dem Balkon anbauen: Vorziehen kann man ihn ab Januar auf der Fensterbank, direkt im Freiland aussäen etwa ab März. Schon nach kurzer Zeit erscheinen tiefgrüne, gezackte Pflänzchen im Bild, und nach wenigen Wochen lassen sich die Blätter schon ernten. Gut zu wissen: Schneidet man sie nicht zu tief ab, treibt der Rucola sogar mehrmals wieder aus. Wenn man die Pflanze blühen lässt, sät sich die einjährige Rauke im Gartenbeet oft von selbst wieder aus und kommt im nächsten Jahr wieder.
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In Deutschland gibt es mehr als 100 Ökolabels und Bio-Siegel, darunter das EU-Bio-Siegel und das Deutsche Bio-Siegel. Sie garantieren unter anderem, dass mindestens 95 Prozent der landwirtschaftlich produzierten Zutaten aus kontrolliert ökologischem Landbau stammen.

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