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  • Beliebtes Getränk

    "O'ZAPFT IS!"
    Es ist nicht nur das Symbol für bayerische Lebensart schlechthin, sondern auch der unangefochtene Hauptdarsteller beim Oktoberfest: das Bier. 6,7 Millionen Liter wurden beim jüngsten Oktoberfest ausgeschenkt, und im Ausland heißt das Oktoberfest meist einfach "Bier-Fest".

  • Tradition

    Schon bei der Eröffnung der Wiesn spielt das Bier die zentrale Rolle. Denn den Beginn eines jeden Oktoberfestes markiert der Einzug der Festwirte, die in Kutschen von der Innenstadt aus auf das Gelände fahren. Um Punkt 12 Uhr schlägt dann der Oberbürgermeister der Stadt München mit einem hölzernen Hammer den Zapfhahn in das erste Fass Bier und eröffnet das Fest mit dem Ausruf "O'zapft is", "Es ist angezapft". Danach ertönen zwölf Böllerschüsse auf dem Festgelände - das Zeichen für die Wirte, dass der Ausschank beginnen kann. Das erste Bier bekommt traditionell der Ministerpräsident des Freistaats Bayern, danach kommen alle Gäste in den Genuss des frisch Gezapften.

  • Herstellung

    Das traditionelle bayerische Bier und mithin auch das Bier des Oktoberfests ist Weizenbier. In Bayern wird es stets obergärig gebraut. Das bedeutet, dass eine Hefe zum Einsatz kommt, die erst bei warmen Temperaturen aktiv wird. Werden Hefe und andere Trübstoffe nach der Gärung herausgefiltert, erhält man das klare, spritzige Kristallweizen. Weitaus beliebter und häufiger ist jedoch das trübe, vollmundigere Hefeweizen, bei dem die Hefe im Bier verbleibt.



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Starkes Bier zu deftigen Speisen 


Für das Oktoberfest wird spezielles Weizenbier gebraut, das es sonst nicht gibt. Es zeichnet sich vor allem durch einen höheren Prozentsatz an Stammwürze (Malzzucker, Eiweiß, Aromastoffe und Vitamine) aus. Er muss statt der üblichen elf bis zwölf Prozent bei mindestens 13,5 Prozent liegen; so wird das Bier zum perfekten Begleiter deftiger Speisen wie dem Brathähnchen oder der Schweinshaxe. Aus der höheren Stammwürze ergibt sich auch ein höherer Alkoholgehalt: Während er bei normalem Weizenbier um die fünf Prozent beträgt, liegt er beim Oktoberfest-Bier zwischen 5,8 und 6,3 Prozent. Ausgeschenkt wird das Oktoberfestbier übrigens nicht nur auf der Wiesn, sondern wird für kurze Zeit auch in 0,5-Liter-Flaschen im In- und Ausland angeboten. 

Beliebtes Souvenir: der Maßkrug

 
Und noch eine Besonderheit hat das Oktoberfestbier: Während Weizenbier üblicherweise in schlanken, hohen Halbliter-Gläsern serviert wird, bekommt man es auf der Wiesn in der so genannten Maß, einem Krug, der einen ganzen Liter fasst. Die Krüge waren ursprünglich aus Ton, inzwischen sind sie aber aus Glas - auch, damit der Gast besser kontrollieren kann, ob der Wirt sie wirklich vollmacht. Die Krüge sind begehrte Sammelobjekte mit zum Teil beträchtlicher Wertsteigerung. Deshalb versuchen Gäste immer wieder, sie zu klauen - jedes Jahr eine sechsstellige Zahl. Weil die Wirte wegen dieser Diebstähle hohe Verluste schreiben, ist das Einstecken von Maßkrügen kein Kavaliersdelikt, sondern wird streng verfolgt und meist bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Ganz legal kann man jedoch den offiziellen Oktoberfest-Krug als Souvenir kaufen. Diese Andenken mit dem Plakatmotiv des jeweiligen Jahres sind nicht aus Glas, sondern aus Steinzeug.

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Wussten Sie...?

  • Wie viele Schläge braucht der Oberbürgermeister für den Fassanstich? Diese Frage wird jedes Jahr mit Spannung beobachtet, im Vorfeld werden Wetten abgeschlossen. Rekordhalter ist Christian Ude, der von 1993 bis 2014 amtierte: Er schaffte es bei sieben Oktoberfesten mit jeweils nur zwei Schlägen. Am längsten dauerte es im Jahr 1950: Erst nach 19 Schlägen war der Zapfhahn im Fass.
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Tipp

  • Das Einschenken von Hefeweizen aus der Flasche ist eine Kunst für sich. Denn erstens neigt dieses Bier dazu, sehr stark zu schäumen, und zweitens befindet sich am Boden der Flasche der charakteristische Hefesatz, der mit ins Glas gebracht werden muss.
  • Unmittelbar vor dem Einschenken wird das Glas kurz mit sehr kaltem Wasser ausgespült. Das verhindert ein Überschäumen
  • Dann hält man Glas und Flasche so schräg, dass das Bier nahezu waagerecht aus der Flasche ins Glas läuft.
  • Vor dem letzten Schluck setzt man ab und schwenkt man die Flasche oder rollt sie, um den Hefesatz zu lösen.
  • Dann schüttet man ihn mit einem Schwung ins Glas.