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Taleggio kaufen

Taleggio ist ein traditioneller, italienischer Weichkäse in charakteristischer Quadratform. Er ist intensiv, erinnert geschmacklich an Rosinen und Nüsse und schmilzt weich-cremig auf der Zunge. Nutzen Sie den Formaggio doch einmal für Ihre cremigen Rezepte.


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  • Traditionelle Lagerung

    Beim Taleggio wird viel Wert auf Tradition gelegt. Dazu gehört zum einen die typische Form des Käselaibes. Diese ist nicht wie bei vielen anderen Sorten rund und mit einer flachen Ober- und Unterseite, sondern er hat eine quadratische Grundform. Die Käsemasse wird in die Formen gefüllt und lagert dann in den traditionellen Höhlen. Sie besitzen das perfekte Klima für die Reifung des Käses und auch die Mikroflora ist ideal, sodass sich der Geschmack des Taleggio bestens entwickeln kann.

  • Alte Käsesorte

    Seinen Ursprung hat Taleggio in der Lombardei. Bereits die berühmten Philosophen Cicero und Kato berichteten von lombardischem Käse und auch Gaius Plinius berichtete von der Kunst der Käserei der Orobbi, wie die Bewohner in Bergamo früher genannt wurden. In seiner typischen Form ist Talaggio bereits seit dem 10. Jahrhundert bekannt und stammt wahrscheinlich aus dem Val Taleggio in Bergamo. Damit zählt er zu einer der ältesten Käsesorten überhaupt und es wird auch heute noch viel Wert auf die Tradition gelegt. 

  • Herkunftsbezeichnung D.O.P.

    Taleggio stammt aus Norditalien und trägt die geschützte Herkunftsbezeichnung D.O.P. Als solcher darf er nur in der Region Lombardei und ihren elf Provinzen hergestellt werden. Rund um Mailand erstreckt sich das Gebiet zwischen dem Lago Maggiore, Po und Gardasee. Aus der heimischen Milch wird dieser Weichkäse in quadratischer Form noch immer sehr traditionell hergestellt und kontrolliert. So existiert seit 1979 ein Konsortium zum Schutz des Taleggio, die die traditionellen Rezepte und korrekte Herkunft des Käses kontrollieren und sicherstellen.



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Herstellung

Das Rezept zur Herstellung von Taleggio ist seit Jahrzehnten gleichgeblieben. So wird die Kuhmilch gesäuert und mit Lab versetzt, sodass das Milcheiweiß eindickt. Diese Gallerte oder Dickete wird im nächsten Schritt mit der Käseharfe in kleine Stücke geschnitten, welche die ungefähre Größe von Haselnüssen aufweisen. Der feste Käsebruch wird später in die viereckigen Formen gegeben, in denen er sich festigt. Er wird mehrmals gewendet und mit einem Prägestempel gekennzeichnet. Das Salzen der Laibe erfolgt traditionell per Hand, wobei die Laibe auch vereinzelt in eine Salzlake getaucht werden. Die fertigen Laibe reifen dann rund 40 Tage in speziellen Höhlen. Sie weisen bei nicht mehr als 5°C und über 90% Luftfeuchtigkeit ein ideales Mikroklima auf, bei dem sich die später aufgetragenen Rotschmiere-Pilze optimal entfalten können. Die Pilze umgeben dann den kompletten Käse und schützen ihn vor dem Austrocknen.

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Charakteristika

Der Käse ist leicht an seiner charakteristischen Form und der typischen Farbe zu erkennen. Diese ist rosa bis orange-rot und besitzt grünliche und gräuliche Schimmelflecken, die an Gorgonzola erinnern. Die Rinde ist bei jungem Käse noch sehr dünn, bei zunehmender Alterung dickt sie wie bei Grana Padano aus und wird wellig. Der Teig ist blassgelb, wie Pecorino, und besitzt vereinzelt kleine Löcher. Geschmacklich ist der Rohmilchkäse intensiver, als der aus pasteurisierter Kuhmilch. Er ist würzig-aromatisch, erinnert an Rosinen und Nüsse aber auch fruchtigere Noten wie Zitrone sind bei guten Varianten zu finden. Genießen kann man Talaggio am besten mit scharfem Feigensenf oder fruchtigem Nussbrot. Da er besonders gut schmilzt eignet er sich zum Verfeinern diverser italienischer Rezepte, wie Risotto oder Pasta. Harmonisch ist er mit frischer Zucchini, Butter, etwas Salz und Pfeffer, etwa zur Pasta.

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