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Fairtrade Kaffee kaufen

Was ist überhaupt Fairtrade Kaffee? Was macht fairen Handel aus und welche Verbände stehen dahinter? Und welche Siegel garantieren dem Käufer, dass der erworbene Kaffee auch wirklich Fairtrade gehandelt wurde?


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  • Nachfrage an nachhaltigem Kaffee wächst

    Kaffee ist eines der wichtigsten Handelsgüter weltweit. Pro Jahr werden rund sieben Millionen Tonnen produziert. Kaffee war im Jahr 2015 das beliebteste Getränk in der Bundesrepublik Deutschland. Schätzungen zufolge leben 25 Millionen Menschen weltweit vom Kaffeeanbau – ein Großteil von ihnen sind Kleinbauern. Den meisten Kaffee-Anbau verzeichnen Brasilien, Vietnam und Kolumbien. Der „Deutsche Kaffeeverband“ schätzt den Anteil an nachhaltigen Kaffees auf rund zehn Prozent am Gesamtmarkt, Bio-Kaffee eingeschlossen. 2014 sind es etwa acht Prozent gewesen. 

  • Fairtrade-Waren und die 5-Prozent-Hürde

    Die Deutschen zahlen übrigens gern etwas mehr für fairen Handel: Acht Euro sollen es laut einem Focus-Artikel durchschnittlich sein. Einer repräsentativen Studie der Universität Münster zufolge stimmen mehr als 80 Prozent der Befragten der Frage zu, ob ein Fairtrade-Siegel eine fünfprozentige Preiserhöhung rechtfertige. Natürlich finden Sie auch bei METRO Cash & Carry eine große Auswahl fair gehandelter Kaffees. Als international tätiges Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Kaffee ist hierzulande übrigens das wichtigste fair gehandelte Produkt.

  • Gütesiegel: Hilfe bei der Kaufentscheidung

    Siegel helfen Verbrauchern, den mittlerweile schwierigen Überblick im Produkt-Dschungel zu behalten. Schließlich ist auch auf Kaffeeverpackungen mittlerweile eine Menge von Siegeln angebracht, die garantieren sollen, dass es sich um nachhaltige Produkte handelt. Eines der bekanntesten Label ist das sogenannte „Fairtrade-Siegel“ mit den jeweiligen Landesverbänden wie „Fairtrade Austria“ oder „TransFair Germany“. Andere Label wie „Utz Certified,“ „Bird Friendly“ oder „Forest Grown“ fokussieren spezielle Ziele. Die Gemeinsamkeit aller Siegel: der Wunsch, die Bedingungen der Kaffee-Industrie zu verbessern.



Nachhaltiges Wirtschaften

Auch für Kaffee wird nachhaltiges Wirtschaften immer wichtiger. Nachhaltigkeit bedeutet unter anderem, dass die Arbeitsbedingungen für die Pflanzer besser werden, aber auch Erosionsschutz und eine Sensibilisierung der Farmer für die Umwelt. Neben den ökologischen Aspekten ist es aber auch wichtig, Gerechtigkeit zwischen den steuernden Industrieländern und den „Dritte-Welt“- oder Schwellenländern herzustellen, in denen die Kaffeebohnen angebaut werden. Insgesamt werden zertifizierte Kaffees, die für Nachhaltigkeit stehen – oder auch Bio-Kaffees – sehr stark nachgefragt.

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Initiativen, Verbände und Siegel

Der gemeinnützige Verein TransFair e.V., der Fairtrade in Deutschland repräsentiert, arbeitet seit der Gründung 1992 nach eigenen Angaben daran, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika über den fairen Handel zu unterstützen, so dass diese ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen selbstbestimmt verbessern können. Weitere wichtige Initiativen sind die Rainforest Alliance sowie die Label „SCA-zertifiziert“ und „Sustainable Harvest“. SCA-zertifizierte Betriebe müssen etwa nachweislich ökologisch und sozial arbeiten. Das Sustainable-Harvest-Siegel dürfen Spezialitätenkaffee-Importeure tragen, die fair gehandelte und Bio-Kaffees besonderer Qualität anbieten und die Farmer beispielsweise mit Trainings unterstützen.

Kaffee Kanne
Kaffee Tassen mit Untersetzer