Kaffeeweißer kaufen

Kaffeeweißer macht im Handumdrehen mehr aus schwarzem Kaffee – doch was steckt drin? Alle Infos.

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  • Was ist Kaffeeweißer?

    Wer Lust auf mehr als nur schwarzen Kaffee, aber gerade keine frische Milch zur Hand hat, der findet in Kaffeeweißer den passenden Kompromiss. Kaffeeweißer ist außerdem die gängigste Lösung für Kaffeeautomaten, weil er ähnlich wie Milchpulver als Trockenware verkauft und eingefüllt wird. Er verdirbt nicht so leicht wie frische Milch und lässt sich viel einfacher lagern. Weil dieses Lebensmittel nicht nur reine Milch, sondern auch andere Produkte wie Zucker oder pflanzliches Fett enthält, wird Kaffee mit Kaffeeweißer manchmal auch als „Kaffee weiß“ statt „Milchkaffee“ bezeichnet.

  • Das steckt im Kaffeeweißer

    Was genau der Kaffeeweißer enthält, hängt vom Hersteller und dem individuellen Artikel ab. Einige Produkte bestehen zu einem großen Teil aus komplettem Milchpulver. Andere werden nur aus einzelnen Milchkomponenten hergestellt. Die Basis bildet oft ein Süßungsmittel wie Glukosesirup oder Milchzucker. Dazu kommt pflanzliches Fett oder Milchfett in getrockneter Form, außerdem Milchproteine. Damit das Pulver nicht verklumpt, werden Hilfsstoffe wie Stabilisatoren hinzu gegeben. Je nach Geschmacksvariante sind auch noch Aromastoffe dabei, die dem Kaffee eine besondere Note verleihen – wie etwa in Nestlé Coffee-Mate „French Vanilla“.

  • Was ist Topping?

    Topping ist ein Kaffeeweißer, der vor allem in Kaffeeautomaten eingesetzt wird. Der Hauptunterschied besteht in der Konsistenz: Beim Topping ist der Anteil von Fett und Eiweiß höher als bei Milchpulver und anderem Kaffeeweißer, weswegen so stabilerer Milchschaum für Cappuccino und andere Kaffeespezialitäten aus dem Automaten hergestellt werden kann – zum Beispiel mit dem Nestlé Dairy Mix. Der Geschmack ist vollmundiger und cremiger. Mittlerweile gibt es auch Topping in laktosefreien Varianten, ohne Zucker oder mit Aroma wie Vanille oder Haselnuss. Kaffeeautomaten, die mit Milchpulver arbeiten, können in der Regel auch mit Topping bestückt werden.



Ist Kaffeeweißer laktosefrei?

Ob Kaffeeweißer laktosefrei ist, hängt ganz vom jeweiligen Artikel ab: Milchpulver oder andere Milchbestandteile sind neben Zucker und Fett normalerweise auch in Kaffeeweißer enthalten. Es gibt allerdings Produkte, die in den USA als „non-dairy creamer“, also milchproduktfrei, bezeichnet werden. Die Firma Nestlé war die erste, die mit Coffee-Mate ein solches Lebensmittel auf den Markt brachte. Allerdings enthalten diese Kaffeeweißer trotzdem Natriumkaseinat, das aus dem Milcheiweiß Kasein hergestellt wird. Ganz frei von Milch sind sie also nicht. Für Kaffee-Genießer, die keine Laktose vertragen, sind diese „non-dairy creamers“ aberArtikel, die vom jeweiligen Hersteller speziell als laktosefrei ausgewiesen werden.

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Ist Kaffeeweißer vegan?

Der Name stiftet Verwirrung. Doch selbst ein im englischsprachigen Raum als „non-dairy creamer“ bezeichneter Kaffeeweißer wie Coffee-Mate von Nestlé kann letzten Endes nicht als rein pflanzliches Lebensmittel gelten, weil er das Milcheiweiß Kasein in abgewandelter Form enthält. Wer seinen Kaffee zwar nicht schwarz, aber trotzdem lieber vegan trinken möchte, muss dennoch nicht auf Kaffeeweißer in Pulverform verzichten: Mittlerweile gibt es rein pflanzliche Produkte, die statt Milchpulver zum Beispiel Kokosfett oder Soja enthalten. Praktisch für alle, die auf Milch aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen verzichten möchten.