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Birnen sind schon seit der Antike für ihre Süße und ihr saftiges Fruchtfleisch begehrt. Schon die Babylonier verehrten den Birnbaum deswegen.



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  • Mehr als 5000 Birnen-Sorten

    Süß und saftig: So muss eine Birne schmecken. Ihr leckeres und saftiges Fruchtfleisch macht eine reife Birne einfach unwiderstehlich – und sorgt für ihre internationale Beliebtheit. Sie zählt zur Gattung der Kernobstgewächse und ist Mitglied der Familie der Rosengewächse. Da sie in einigen Schriften des altgriechischen Dichters Homers auftaucht und auch im antiken Babylon bereits verehrt worden sein soll, gilt als wahrscheinlich, dass die Birne bereits tausend Jahre vor Christus kultiviert wurde. Genau nachweisen lässt sich ihr Alter jedoch nicht. Bekannt ist aber, dass bereits in frühen Jahren zahlreiche Sorten herangezüchtet wurden, heute geht man von insgesamt 5000 verschiedenen aus. In Deutschland ist die Kultur-Birne populär, da sie besonders lagerfähig ist. Im asiatischen Raum überwiegt die Nashi-Birne mit ihrer sehr runden Form, die einen milderen Geschmack aufweist. Die Kultur-Birne im europäischen Raum gilt als Kreuzung mit der asiatischen Birne, ihr Ursprung soll im vorderasiatischen Raum liegen.

  • Hildegard von Bingens Migränehelfer

    Die Blütezeiten der Birnen unterscheiden sich je nach Sorte. Bei der Kulturbirne liegt sie zwischen April und Mai. Ab Juli können bis Oktober die Früchte des Birnbaums geerntet werden. Birnen neigen dazu, schnell zu faulen, weswegen sie unreif gepflückt werden und nachreifen. Sie brauchen ein mildes bis warmes Klima, um optimal zu wachsen. Die Birne wird in der Volksheilkunde oder der Hildegard-Medizin, die an die Schriften Hildegard von Bingens angelehnt ist, genutzt. Dabei werden entweder die Frucht selbst oder ihre Blätter, so lange sie jung sind, verwendet. Letztere enthalten das antibakteriell wirkende Arbutin, das unter anderem bei Nieren- und Blasenleiden helfen kann. Das Fleisch der Birne enthält Flavonoide, Tannine, Pektin, Mineralsalze und Vitamin C. Laut Hildegard von Bingen soll eingekochtes Birnenmus Migräne oder Verdauungsproblemen entgegenwirken. Aufgrund des geringeren Säuregehalts der Frucht ist sie besser verträglich als beispielsweise ein Apfel. Wegen ihrer Nährstoffe kann die Birne sehr gesund für die Ernährung sein.

  • Die Reifeprüfung beim Einkauf

    Beim Kauf der süßen Birne sollten ein paar kurze Tests gemacht werden, damit sie nicht am nächsten Tag schon faule Stellen hat. Zunächst sollte die Schale betrachtet werden – bei reifen Früchten ist sie meist glatt und nicht mehr sonderlich rau. Danach ist die eigene Nase gefragt: Wenn sie einen leicht süßlichen Duft wahrnimmt, hat die Birne gute Aussichten auf einen Platz im Einkaufskorb. Wer ganz sicher gehen will, macht nach dem Geruchs- auch noch den Drucktest. Aber nur, wenn ein anschließender Kauf der Birne zumindest wahrscheinlich ist, denn schon leichter Druck kann dazu führen, dass die Birne dunkle Stellen bekommt oder sogar fault. Ergibt der Drucktest, dass die Birne ganz leicht nachgibt und nicht noch steinhart oder schon butterweich ist, kann sie getrost mitgenommen werden. Die butterweichen Birnen eignen sich natürlich ideal zum sofortigen Verzehr oder zur Zubereitung. Birnen sollten nicht neben Äpfeln lagern, da die Apfel-Gase sie schneller reifen lassen.


Birnen nach der Ernte

Birnen in der Haute Cuisine

Die Birne ist für zahlreiche Rezepte geeignet. Obwohl sie selbst so süß ist, passt sie hervorragend zu herzhaften Gerichten. Als Chutney, eingekocht oder auch roh, komplettiert sie Rezepte mit Fleisch oder Salat. In Scheiben macht sich die Birne auch gut auf Focaccia oder Flammkuchen mit einer herben Komponente, zum Beispiel Ziegenkäse. In süßer Form gibt es etliche Rezepte mit der Birne. Beispielsweise als Kompott zu Eis, Kuchen oder Tarte. Im Jahr 1870 wurde das berühmte Rezept ‚Birne Helene’ in Paris zu Ehren der dort aufgeführten Operette ‚Die schöne Helena’ kreiert. Und das geht so: Birne schälen und in Läuterzucker pochieren. Danach auf Eis betten und mit kandierten Veilchen überstreuen. Dazu wird traditionell heiße Schokoladensauce serviert. Dieses Rezept ist fester Bestandteil der klassischen französischen Haute Cuisine. Ebenso bekannt ist der Obstbrand mit dem Namen der Sorte, die dazu verwendet wird: Williams Christ.

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Birne

Die Birne enthält weniger Fruchtsäure als Äpfel, aber ebenso viel Zucker – das macht sie besonders süß. Die Frucht ist außerdem reich an Vitaminen und liefert wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Kalium. Man kann sie sowohl roh als auch gegart genießen; oft wird sie als Dessert oder zum Käse gereicht. Birnen reifen bei Raumtemperatur von innen nach außen nach. Haben sie die gewünschte Reife, sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren.

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Saison

Sommer bis Herbst, August bis Oktober

 

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