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Wichtige Tipps für Gastronomen

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Hinweise für Gastronomen: Wichtige Tipps, die Ihnen in der Corona-Krise helfen könnten!

 
Seit dem 22.März 2020 müssen bundesweit Cafés, Restaurants und Kneipen geschlossen bleiben, ausgenommen sind Lieferdienste und Mitnahme-Angebote von Restaurants. Diese schweren wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus bedrohen eine Vielzahl an Existenzen. 

Wir als METRO haben daher einige Tipps zusammengetragen, die der Gastronomie helfen sollen, in diesen herausfordernden Zeiten handlungsfähig zu sein:

Liefer- oder Abhol-Service einrichten!
Auch private Gäste werden weiterhin Appetit auf köstliche Speisen haben. Um die betrieblichen Kosten decken zu können, kann ein improvisierter Liefer- und Abholservice eingerichtet werden. Weiterhin wird es auch in jeder Region Unternehmen geben, die nicht schließen werden und Verpflegung sehr gut benötigen können. Buffets oder Mahlzeiten mit Lieferung aktiv anzubieten, stößt dort bestimmt auf Interesse. Es empfiehlt sich im ersten Schritt, den Lieferservice auf einen ausgewählten Radius zu begrenzen, um zu testen, wie dieser bei Gästen ankommt und um die Kosten gering zu halten.

Nur eine reduzierte Karte oder ein festes Menü anbieten

Beschränkt man dabei das Angebot auf Speisen und Getränke, welche immer gut verkauft werden und sich zugleich positiv auf das Betriebsergebnis auswirken, verbessert man den Gewinn. Die gut etablierten Dauerbrenner auf der Karte vermeiden bei guter Wareneinsatzplanung Lebensmittelverschwendung.
 
Gutes Lagermanagement!
Bei der Auswahl der Liefer- und Abhol-Gerichte möglichst wenige unterschiedliche Produkte zu verwenden, reduziert Waren- und Lagerkosten. Niemand weiß, wie viele Gäste in den nächsten Wochen den noch unbekannten Service in Anspruch nehmen werden. Demnach sollten die Lager nicht unnötig mit vielen unterschiedlichen Produkten überfüllt sein.

Überblick verschaffen!
Sich einen Überblick über aktuelle Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen hilft dabei, abschätzen zu können, wie viel Geld die aktuelle Situation kosten wird und ob gegebenenfalls ein Kredit benötigt wird. Ist ein Kredit erforderlich, können Ihnen diese Zahlen dabei helfen: Betriebsergebnis vor Steuern inklusive nicht bestehende Tilgungen und Privatentnahmen.

Kurzarbeit anmelden!
Die Anmeldung von Kurzarbeit ist eine kurzfristige Lösung für eine fehlende Auslastung des Personals. Die Bundesregierung hat ein neues Gesetz entworfen, welches einen Antrag auf Kurzarbeit wesentlich erleichtert. Im Rahmen der Kurzarbeit werden 60% des Gehaltes der Mitarbeiter von der Agentur für Arbeit getragen. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie hier: 
https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus.
 
Personaleinsatz!

Gemeinsam mit Mitarbeitern über einen gemeinsamen Notfallplan sprechen und eine gemeinsame Lösung finden. Eventuell können Mitarbeiter außerordentlich Urlaub nehmen oder bestehende Überstunden abgebaut werden. Sollten gegebenenfalls Mitarbeiter in der aktuellen Situation in außergewöhnlich familiären Umständen involviert sein, kann man auch über unbezahlten Urlaub nachdenken.


KfW-Kredite nutzen!
Die Bundesregierung hat am 13.03.2020 beschlossen, große und kleine Betriebe mit bis zu 500 Milliarden Euro zu unterstützen. Diese Mittel werden auf Antrag über die eigene Hausbank bei der KfW beantragt. Der Vorteil dabei ist, dass der Bund 80% der Haftungsrisiken übernimmt. Bedeutet, dass die Risikobewertung für das individuelle Darlehen sich auf 20% der Kreditsumme beschränkt – dadurch wird die Beantragung erheblich erleichtert. Dieses Darlehen kann Gastronomen helfen, die geringeren Umsätze in der aktuellen Situation zu kompensieren. Es ist ratsam vor dem Besuch bei der Bank einen Finanzplan aufzustellen, um den genauen Bedarf zu ermitteln. Infos und Anträge gibt es hier: 
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
 
Tilgungen aussetzen!
Um finanziell flexibel zu bleiben, kann der Kontakt zur Hausbank helfen, um einen möglichen Aufschub der Kredittilgung zu erbitten. Eine Tilgungsaussetzung bedeutet, dass für eine gewisse Zeit keine Tilgung für den Kredit bezahlt werden muss. Es müssen dann lediglich die Zinsen getragen werden. Bedeutet: Der Zeitraum der Rückzahlung verlängert sich um die ausgesetzte Zeit. Der eigenen Bank entstehen somit durch den Aufschub keine Ausfälle und das ist demnach ebenfalls für die Bank interessant.

Miete aufschieben!
Viele Vermieter sind gesprächsbereit, wenn es beispielsweise um den Aufschub der Mietzahlungen geht. Die Aufschiebung der Miete bedeutet, dass Sie die monatlichen Beträge zu einem späteren Zeitpunkt zahlen würden. In Krisenzeiten darf man offen mit solchen Themen umgehen.

Türkische Übersetzung

Eine Türkische Übersetzung der 10- Tipps finden Sie hier.