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Arbeitsschuhe kaufen

Der Facettenreichtum der Arbeitsschuhe ist schier unglaublich: ob als Sicherheitsstiefel für Förster, Sicherheitshalbschuhe oder Sandalen mit rutsch- oder durchtrittsicherer Sohle oder Arbeitsschuhe mit einer stahlverstärkten Zehenschutzkappe.



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  • Arbeitsschuhe: Pflicht

    Sicherheitsschuhe müssen in der Industrie, im Garten- und Landschaftsbau, aber auch bei der Feuerwehr, beim Technischen Hilfswerk und beim Rettungsdienst getragen werden. Auch für Schlachter und Köche gibt es Sicherheitsschuhe. Welches Arbeitsgesetz und welcher Regelsatz greift, ist von Beruf zu Beruf unterschiedlich. Da Sicherheitsschuhe arbeitsrechtlich gesehen nicht Teil der Arbeitskleidung, sondern Teil der Sicherheitsausrüstung sind, müssen die Kosten dafür vom Arbeitgeber getragen werden. Nur wer sich ohne zwingende Umstände für einen Sicherheitsschuh entscheidet, zahlt die Schuhe selbst.

  • Verschiedene Kategorien

    Der Sicherheitsschuh wird in verschiedene Kategorien eingeteilt. Oft haben Sicherheitsschuhe im vorderen Teil einen Zehenschutz, der durch eine üblicherweise metallische Schutzkappe für die Zehen (Zehenschutzkappe) realisiert wird. Außerdem gibt es wasser- und rutschfeste Sicherheitsschuhe. Wer Sicherheitsschuhe kaufen will, sollte sich vorher über die verschiedenen Kategorien und die geforderte DIN-Norm informieren. Jeder Arbeitsbereich hat in Bezug auf die Schuhe seine eigenen Anforderungen. Schlachterei-Schuhe müssen zum Beispiel rutschfest und wasserdicht sein, Elektrikerschuhe müssen hingegen isolieren.

  • Formen und Farben der Arbeitsschuhe

    Bei der Farbauswahl sieht man sich im Bereich der Berufsschuhe keiner allzu riesigen Auswahl gegenüber. Schwarz, braun und blau sind vorherrschend. Bei den Formen dominiert der Sicherheitshalbschuh, der in Variationen entweder bis unterhalb des Knöchels reicht oder bis darüber geht und damit auch den Knöchel schützt. Weitere gängige Formen sind der Sicherheitsstiefel (Gummistiefel) bis zum Knie oder darüber und die Sicherheitssandale. Die Sicherheitssandale ist ebenfalls mit Zehenschutzkappe erhältlich, wodurch luftiger Tragekomfort mit Sicherheit kombiniert wird.


Normen und Werte

In vielen Berufen sind Sicherheitsschuhe von den Berufsgenossenschaften vorgeschrieben. In einigen Berufen sind statt der Berufsgenossenschaft andere Behörden für die Regulierung des Arbeitsschutzes zuständig. Generell werden Sicherheitsschuhe in SB (Grundanforderungen) über S1 (Zusatzanforderungen) bis hin zu S5 (zusätzliche Zusatzanforderungen) eingeteilt. Am häufigsten werden Sicherheitsschuhe in den Kategorien S1P, S2 und S3 gefordert. Das „P“ bei S1P steht übrigens für eine durchtrittsichere Sohle. Die Schuhe sind für den einfacheren Überblick nach einer DIN-Norm untergeteilt. Förster, Schreiner, Holzfäller und andere Handwerker, die mit elektrischen Sägen und Kettensägen arbeiten, müssen beispielsweise besondere Schnittschutzschuhe tragen. Sie haben eine Schaftlänge von mindestens 19.5 Zentimetern, eine Zehenschutzkappe, einen Knöchelschutz und einen Schnittschutz. Sie haben die Norm Din EN 345 und 344 und schützen die Füße vor schweren Unfällen mit der Säge.


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Der Sicherheitsschuh als Accessoire

Sicherheitsschuhe kaufen sich heute nicht nur Arbeiter, Feuerwehrleute und Handwerker – der Sicherheitsschuh ist in bestimmten Kreisen zu einem Modephänomen geworden. Klassische Sicherheitsschuhe erinnern an Militärstiefeln. Sie sind heute in vielen Farben und auch mit Mustern erhältlich und unterstreichen so den Style des jeweiligen Trägers. Viele dieser „bunten“ Sicherheitsschuhe erfüllen jedoch keine amtlichen Sicherheitsanforderungen und haben kein Zertifikat. Das „Modephänomen Sicherheitsschuh“ hat zu einigen Besonderheiten geführt. So sind sie heute in englischen Fußball-Stadien verboten, weil sie dort von den Behörden als Waffen betrachtet werden.


Eleganz und Schutz

Aber auch echte und hochwertige Berufsschuhe gibt es inzwischen in den unterschiedlichsten Looks. Moderne Arbeitsschuhe können heute wie schicke Laufschuhe oder Sneakers geformt sein oder an elegante Winterstiefel erinnern. Es gibt auch Gummistiefel, die alle Sicherheitsansprüche erfüllen. Sie werden vor allem in Schlachtereien, von Förstern oder von Landwirten getragen. Für Frauen gibt es inzwischen elegante Arbeitsschuhe mit höheren Absätzen, denen nicht unmittelbar anzusehen ist, dass sie eine Zehenschutzkappe haben und sowohl rutschfest als auch wasserdicht sind. So ein „eleganter“ Damen-Sicherheitsschuh wird beispielsweise von Mitarbeiterinnen des Sicherheitspersonals oder in der Industrie von Fertigungsleiterinnen getragen; passend zum üblichen Business-Look. Es gibt sogar Sicherheitsschuhe für Damen, die mit einer Absatzhöhe von acht Zentimetern im Freizeitbereich in die Kategorie der High Heels fallen würden.