Wichtige Tipps und Tricks, um eine Gaststätte zu pachten

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Gaststätte pachten: Wichtige Tipps
Wer ein eigenes gastronomisches Lokal eröffnen möchte, kommt an einem Pachtvertrag nicht vorbei. Dabei müssen einige Dinge bedacht und beachtet werden.

Eine Selbstständigkeit in der Gastronomie bringt jede Menge Herausforderungen mit sich. Eine einschlagende und am besten einzigartige Idee ist wichtig, um sich von den anderen Lokalen abzugrenzen. Egal ob Restaurant, Café, Kneipe oder Imbiss — alle fordern im Vorfeld gute Organisation. Ein ganz besonderer Punkt auf der To-Do-Liste ist der Ort des zukünftigen Geschehens: das Ladenlokal. Standort und Atmosphäre entscheiden hier über das Gästeaufkommen und darüber, wie stimmig das Konzept umgesetzt werden kann. Ohne passende Location wird das Geschäft niemals erfolgreich. Da die perfekten Annoncen für Immobilien allerdings selten auf der Straße zu finden sind und auch das Pachten nicht unkompliziert ist, ergeben sich vorher einige Fragen, die es rechtzeitig zu klären gilt.

Pacht vs. Miete einer Gaststätte

Wohnungen stehen für gewöhnlich zur Miete, bei Gaststätten ist die Pacht üblich. Zwischen einem Miet- und Pachtvertrag gibt es klare rechtliche Unterschiede. Wer sich für die Details beider Modelle interessiert, sollte sich am besten von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Eine Gaststätte zu pachten, ist ein aufwendiges Unterfangen.

Die Suche nach der perfekten Gaststätte

Sobald das Konzept der Pacht klar und auch die Vorstellung über geeignete Lokalobjekte ausgearbeitet ist, geht es ans Eingemachte – die richtigen Immobilien müssen her! Die besten Anlaufstellen für Angebote oder Inserate sind Maklerbüros und einschlägige Webseiten. Manche Objekte werden auch über private Kontakte vermittelt. Eine gute Vernetzung in der Branche kann dem Pächter dabei helfen, überteuerten Vermittlungsgebühren oder Pachtverträgen zu entgehen. Natürlich müssen Lokal und Unternehmenskonzept zusammen passen. Eine günstige Imbissbude wird nicht das richtige Lokal für ein Restaurant der gehobenen Gastronomie sein. Gegebenenfalls muss entsprechend investiert werden, allerdings nicht zu viel. Auch die Lage spielt eine sehr wichtige Rolle, da in schlecht angebundenen Regionen auch die schönsten Räumlichkeiten wenig Laufkundschaft versprechen. Sobald genügend gute Angebote vorliegen, geht’s ans große Rechnen: Wie hoch sind alle Pachtkosten, wie viele Gäste kommen wahrscheinlich und wie viel werden diese verzehren? So kann eine grobe Einschätzung über den Umsatz am Standort erfolgen und ob es lohnt, die jeweilige Immobilie zu pachten oder nicht.

Eine sorgfältige Planung ist wichtig, wenn man eine Gaststätte pachten möchte.

Pachtkosten durch Stamm-Brauerei minimieren

Eine weitere Finanzierungs- und Pachthilfe sind die Bierlieferanten. Als Dankeschön für den Abschluss eines exklusiven Ausschankvertrags bieten einige Brauereien an, die Pacht zu übernehmen oder zumindest zu bezuschussen. Das schließt allerdings andere Bierlieferanten für das ‚Hausbier’ aus. Anstelle der Pacht können auch andere Leistungen durch die Brauerei erbracht werden – zum Beispiel Bierdeckel, Sonnenschirme oder andere Hilfsmittel. Die grundlegende Voraussetzung für all das ist, dass der Gastronom überhaupt eine Gaststättenkonzession hat. Diese brauchen alle Lokale, in denen Alkohol ausgeschenkt wird. Um sie zu beantragen, sind zahlreiche Unterlagen nötig, am besten informiert man sich hierzu bei der zuständigen Behörde.

Gaststätte pachten: Budget muss genau kalkuliert werden.

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