Mobile Webseiten sind speziell auf die Benutzung von Tablets und Smartphones angepasst.

Fünf Tipps für eine optimale mobile Restaurant-Website

Mobile Ansichten werden in der Gastronomie zum Standard

Die Nutzung digitaler Medien erfolgt bereits zu zwei Dritteln über mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Co. – Tendenz steigend. Menschen lesen unterwegs ihre E-Zeitung oder suchen in der Bahn nach Informationen zu guten Restaurants und Cafés. Deswegen ist es als Gastronom ein Muss, seine Restaurant Website für mobile Geräte zu optimieren. Wer Informationen zu seinem Lokal nicht Smartphone-gerecht präsentiert, muss heute fürchten, potenzielle Gäste nach einigen Sekunden wieder zu verlieren. Denn das Angebot mobile-optimierter Restaurant-Websites ist groß. Damit Sie im Internet nicht von anderen Restaurants abgehängt werden, müssen Sie spätestens jetzt handeln.

Auch die Navigation muss auf mobile Websites abgestimmt sein.

Optimieren Sie jetzt Ihre Restaurant Website

Eine mobile Homepage zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Ansicht auf die Darstellungs-Anforderungen von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets ausgerichtet wurde. Alles wird in einer für den Nutzer angenehmen Schrift- und Bildgröße ausgespielt und alle Funktionalitäten sind einwandfrei mit dem mobilen Gerät zu bedienen. Befolgen Sie diese Tipps, damit auch Ihre Restaurant-Website auf Smartphones und Co. glänzt.

Tipp 1: Mobile Version oder Responsive Design nutzen

Aufgrund kleinerer Bildschirme und funktioneller Einschränkungen können Sie die Desktop-Version Ihrer Homepage nicht einfach 1:1 für Smartphones und Co. übernehmen. Es wird eine zusätzliche mobile Version der Desktop-Variante benötigt oder sie muss mit einem responsiven Design versehen werden. Eine responsive Website reagiert automatisch auf das genutzte Gerät und passt sich an dessen Anforderungen an. Das bedeutet konkret: Alles Sichtbare reagiert so, dass es auf kleineren Bildschirmen gut zu sehen – und zu bedienen ist. Bilder und Navigation verkleinern und verschieben sich also ganz automatisch. Mittlerweile hat das Responsive Design die eigenständige mobile Version weitgehend abgelöst. Haben Sie also noch keine mobile Homepage, sollten Sie sich für ein responsives Design entscheiden. Entscheidender Vorteil: Sie pflegen zukünftig nur noch eine Internetpräsenz, die zudem weniger fehleranfällig ist, weil sie ohne Weiterleitungen auskommt.

Tipp 2: Sorgen Sie für eine augenfreundliche Ansicht


Bei einer mobilen Website geht es in erster Linie um eine augen- und fingerfreundliche Ansicht für den Gast. Das heißt beispielsweise, Bilder bei mobilen Ansichten nicht automatisch zu minimieren, da sie so möglicherweise zu klein für das Auge werden. Besser ist, einen sinnvollen und gut erkennbaren Bildausschnitt für die verschiedenen Ansichten zu definieren. Gut lesbare Schriften sind ebenfalls wichtig. Google empfiehlt eine Größe von nicht weniger als 16 Pixeln. Die Navigation Ihrer Website muss so groß sein, dass sie problemlos auf eine Berührung mit den Fingerspitzen reagiert. Für eine Listen- oder Kachel-Navigation gilt die Faustregel von sechs Kategorie-Punkten, da sie so meist die ideale Größe hat. Wenn Sie Ihre Speisekarte zum Download anbieten, sollte sichergestellt sein, dass diese auch mobil abrufbar ist. Im Zweifel stellen Sie die Speisekarte besser direkt als Text auf Ihre Website.

Wichtig: Allgemein sollte der Viewport Ihrer Website, also der sichtbare Bereich auf dem Bildschirm, auf Richtigkeit überprüft werden. Sobald die Nutzer Ihre Bildschirme skalieren oder mehrmals einen Button drücken müssen, wird die Seite vom Googlebot nicht als mobil optimiert gewertet.

Bilder und Texte werten auch eine mobile Homepage auf.
    

Tipp 3: Bei mobilen Versionen: Prüfen Sie Ihre Verweise

Damit Google weiß, dass eine mobile Version Ihrer normalen Restaurant Website existiert, müssen beide Varianten aufeinander verweisen. Dies wird durch Verlinkungen sichergestellt, die so aussehen:  

  • Desktop-Version: link rel="alternate" media="only screen and (max-width: 640px)" href=http://m.domain.com/example/
  • Mobile-Version: link rel="canonical" href=http://www.domain.com/example/

Ohne diese Verweise wertet Google Ihre Inhalte als Duplicate Content. Bei Duplicate Content handelt es sich um genau die gleichen Inhalte, die unter mehreren URLs verbreitet worden sind. Bei bösartiger Absicht wird Duplicate Content genutzt, um das Ranking bei Google zu beeinflussen. Deswegen bewertet der Googlebot ihn negativ und stuft verdächtige Seiten im Ranking zurück. Damit Ihnen das nicht passiert, müssen Sie die richtigen Verweise setzen. Gleichzeitig sollten für beide Varianten eigenständige Sitemaps vorhanden sein. Durch die Einrichtung einer User-Agent-String-Erkennung erhält Google zudem die Information, welche Nutzer vom Mobilgerät aus zugreifen.

Tipp 4: Vorsicht bei unterschiedlichen Sprachversionen!


Wenn Sie Ihre Restaurant Website internationalen Gästen anbieten und deswegen mehrere Sprachversionen haben, ist es wichtig, auch hier die richtigen Verweise einzurichten. Ansonsten könnte Google Ihre Website-Versionen hier ebenso als Duplicate Content werten.
Richtig: Die offizielle Desktop-Version verweist auf die internationalen Desktop-Varianten. Die mobilen Versionen verweisen direkt auf die internationalen mobilen Varianten. Dafür sorgen sogenannte Hreflang-Verweise, die Google signalisieren, dass hier Seiten mit sehr ähnlichen Inhalten in Beziehung stehen und unterschiedliche Sprachversionen vorliegen, die bei Zugriffen aus dem Ausland korrekt angezeigt werden sollen.

Schon bei der Planung der Website für ein Restaurant sollte man auf die Anforderungen von mobilen Geräten achten.

Tipp 5: Digitale Profile und Bewertungsportale sorgfältig pflegen

Damit Sie auf einfache Weise von potenziellen Gästen im Internet gefunden werden, ist es wichtig, in den richtigen Verzeichnissen gelistet zu sein. Die Pflege des digitalen Außenauftritts ist ungemein wichtig, da er heute oft den ersten Eindruck vermittelt. Nicht selten machen Suchergebnisse erst auf Restaurants aufmerksam. Besonders die Suchmaschine Google ist sehr hilfreich, wenn beispielsweise ein Lokal in der Nähe gefunden werden soll. Damit Sie in den Ergebnissen nicht untergehen, müssen Sie einen Eintrag bei Google My Business einstellen. Alle wichtigen Informationen gehören dort hinein: die korrekten Öffnungszeiten, die Adresse, eine Website-Verlinkung, eine Telefonnummer und die Art der Gastronomie. So weiß der Gast sofort das Wichtigste und kann unkompliziert einen Tisch bestellen. In der Karte von Google Maps taucht Ihr Restaurant durch den Eintrag ebenfalls auf.

Da Bewertungen im Internet eine immer größere Bedeutung bekommen, sollten Gastronomen stets ein Auge auf sie haben. Natürlich besteht das Risiko, negative Rezensionen zu bekommen. Bei der Pflege solcher Portale geht es aber in erster Linie darum, richtig mit Kritik umzugehen. Gar nicht oder abweisend zu antworten, ist die falsche Herangehensweise. Besonnene und konstruktive Reaktionen sind gefragt. Und sollte es tatsächlich mal zu einer unsachgemäßen und rufschädigenden Rezension kommen, können Sie dagegen vorgehen. Bewertungen können nicht nur auf Google oder Facebook getätigt werden. Auch Bewertungsportale wie TripAdvisor oder yelp sind sehr populär. Auf ihnen sollten Sie ebenfalls einen Eintrag für Ihr Restaurant anlegen.

Wenn Sie all diese Aspekte beachten und Ihre Restaurant-Website daraufhin optimieren, kann Ihr digitaler Auftritt dabei helfen, Gäste in Ihr Lokal zu ziehen.

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