Vincent Töpsch, Café Blattgold, Kiel: „Wir sparen mit DISH Order im Monat mehrere hundert Euro ein“
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Verpackte Gerichte im Restaurant
Um das Außer-Haus-Geschäft der Restaurants anzukurbeln, hat METRO mit DISH die Lieferplattform DISH Order auf den Markt gebracht. Für nur 49 Euro erhalten die Betriebe eine an die Websseite angebundene Bestellseite. Vincent Töpsch vom Café Blattgold in Kiel berichtet über seine Erfahrungen mit dem Tool.

Das Außer-Haus-Geschäft ist für viele Restaurants zurzeit der einzige Weg, um Umsätze zu erzielen. Lieferplattformen verdienen daran mit, indem sie eine Provision je Bestellung erheben. METRO hat mit DISH Order jetzt eine faire Alternative gelauncht: Zum Fixpreis von 49 Euro, ohne Provision, erhalten die Betriebe eine an die eigene Webseite angebundene Bestellseite. Und durch eine Kooperation mit Google – das Bestellen ist direkt über die Suchergebnisse möglich – wird dabei auch für Reichweite gesorgt. Vincent Töpsch, Betreiber des „Café Blattgold“ in Kiel, berichtet im Gespräch, wie er von DISH Order und weiteren Lösungen von DISH profitiert.

Vincent, seit wann gibt es das Café Blattgold und was ist euer Konzept?

Uns gibt es seit dem 17. Januar 2016 – unser fünfter Geburtstag ist gerade leider wegen Corona ausgefallen – und wir sind ein veganer Laden. Wir haben zu Anfang ein Café-Bistro-Konzept gefahren, mittlerweile sind wir ein rein veganer Burgerladen mit Cafébetrieb. Wir wollten mit Klischees brechen und stellen Genuss in den Vordergrund – mit Sahnetorten, deftigen Cheeseburgern und „loaded fries“. Wir zeigen, dass vegan nicht Verzicht bedeuten muss.

Welchen Fleischersatz verwendet ihr für eure Burger-Pattys?


Ganz unterschiedliche Sachen. Soja-Seitan-Mischungen, Pattys nur aus Soja, aus Jackfruit und wir waren sogar der erste Laden in Deutschland, der den Beyond Burger verkauft hat. Für mich war immer wichtig, dass wir möglichst nahe an einen Fleischgeschmack rankommen, persönlich mag ich Gemüsebratlinge nicht so gerne (lacht).

Seit wann bietet ihr den Verkauf von Speisen außer Haus an?


Immer schon, weil Kunden immer wieder danach fragen. Das lief für uns aber eher nebenher, auf dieses Geschäftsfeld wollten wir uns nicht konzentrieren und haben uns deswegen nie wirklich um ein System oder eine Zusammenarbeit mit einem Lieferdienst gekümmert. Mit Corona ist einfach die Notwendigkeit für uns da, wie für so viele Gastronomen. Wir hatten schon zum Superbowl im letzten Jahr mal ein Bestellangebot und es kamen so viele Anrufe rein, dass ich nur jeden zehnten annehmen konnte. Da war mir dann klar: Wir brauchen eine App und ein Bestellportal. Wir haben erst mit einem lokalen Anbieter zusammengearbeitet, mit dem wir aber nicht so zufrieden waren. Dann wurden wir von DISH informiert, dass es bald dort eine Alternative gibt. Wir sind schon sehr lange Kunde und nutzen zum Beispiel die Webseite und das Reservierungstool. So sind wir dann zu DISH Order gekommen.

Damit steuert ihr jetzt die Online-Bestellungen aus.


Genau. Man kommt zum einen über unsere Homepage auf die Bestellseite – der Button „Jetzt Essen bestellen“ ist zentral auf unserer Seite, die wie gesagt auch von DISH ist, eingebaut, da musste nichts programmiert werden. Auch das Reservierungstool, das vor Corona rege genutzt wurde. Und wenn man nach uns googelt, findet man den „Bestellen“-Link rechts in der Ergebnis-Box (und in Kürze kann auch direkt in Google bestellt werden, Anm. d. Red.)
Auf der Bestellseite sucht sich der Kunde dann das gewünschte Menü zusammen, also zum Beispiel einen Burger mit Extrakäse, Jalapeños und Pommes dazu und wählt die Abholzeit aus. Bezahlt wird vor Ort und demnächst wie gesagt optional auch schon direkt mit der Bestellung.

Gastronomin am Tablet


Wie hilft dem „Café Blattgold“ das Außer-Haus-Geschäft über DISH Order gerade durch die Zeit ohne Gäste im Restaurant?

Es ist eine große Hilfe, weil es Umsätze reinbringt – bei uns kommen mittlerweile über 40 Prozent der Bestellungen online rein, der Rest telefonisch. Und weil es Geld spart: Bei anderen Anbietern würden wir nur dafür, dass sie ihre Plattform bereitstellen, zehn Prozent oder mehr Gebühr pro Bestellung bezahlen. DISH Order kostet 49 EUR im Monat fest. Das heißt: Ab rund 500 Euro Bestellvolumen lohnt sich das. Wir sparen jeden Monat mehrere hundert Euro ein, weil wir keine Provision bezahlen müssen. Wir sind froh, dass mit einem Festpreis kalkulieren können und bei uns niemand an jeder einzelnen Bestellung mitverdient.

Zwei Frauen im Restaurant


Du erwähntest bereits, dass das „Café Blattgold“ auch andere DISH-Produkte nutzt. Stellen sich für euch durch die Vernetzung auch Verbundeffekte ein?  

Unser Kassensystem von Orderbird ist vernetzt mit dem Cockpit von DISH. Du gibst deine monatlichen Kosten – Personalkosten, Raummiete, Materialkosten und so weiter – ein und das Cockpit lädt sich von selbst die Umsatzdaten aus dem Kassensystem. Damit stehen dir alle möglichen Umsatzdaten und Statistiken zur Verfügung: Umsatz pro Tag, Woche, Monat, Jahr, pro Servicekraft, pro Tisch, Top-5-Liste der Verkaufsprodukte und so weiter. So weiß ich, wo unser Monatsumsatz liegt und wie viel zum Beispiel noch zum Break-even fehlt. Dann kann ich zum Beispiel eine Aktion starten. Es ist schon sehr praktisch, um das große Ganze im Blick zu behalten und sich Umsatzziele zu setzen. Es gibt ja Tage, da denkt man: Heute war aber viel los. Am Ende war es dann aber vielleicht gar nicht so viel Umsatz, sondern viel Kleinkram.

Du wirst also mit den Tools von DISH weiterarbeiten?

Das System hat sich für uns etabliert, damit sind wir jetzt super aufgestellt. Vielleicht werden wir auch irgendwann einen eigenen Lieferservice anbieten – auf der Abwicklungsseite ist es mit DISH Order schon mal perfekt abgedeckt.

Vincent, vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Mehr Informationen zu DISH Order gibt es hier.