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Plankengrillen – Grillgenuss für Gourmets

Sommerzeit ist Grillzeit! Und Grillen eröffnet Gastronomen neue Umsatzchancen. Wer bei der Speisenplangestaltung experimentierfreudig ist und seinen Gästen ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis bieten will, sollte unbedingt einmal das Grillen auf einer Holzplanke ausprobieren. Das Grillgut erhält ein raffiniertes Raucharoma und bleibt himmlisch zart. Wir verraten, was es beim Plankengrillen zu beachten gilt.

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Schonende Garung und tolles Aroma

Zu den Grill-Trends des Sommers gehört das Grillen mit einer Planke. Dabei ist Plankengrillen nicht neu. Das Grillen auf gewässerten Holzplanken beruht auf einer indianischen Grill-Methode. Heute ist „Plank Grilling“ besonders in den USA und Kanada beliebt, aber auch bei uns ist der BBQ Trend angekommen. Fleisch, Fisch, Gemüse oder auch Käse werden durch das indirekte Grillen schonend gegart und dabei toll aromatisiert. So gelingen Lachs, Hähnchen und Co. perfekt.

Das richtige Holz

Zum Plankengrillen eignen sich unterschiedliche Holzsorten – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Je nach Holzart wird der Geschmack des Grillguts anders beeinflusst. Eine Grillplanke, auch Grillbrett oder Räucherbrett genannt, ist in der Regel ungefähr 10 Zentimeter breit und 1 Zentimeter dick. Die Länge der Planken variiert und ist von der Fläche des Grillrostes abhängig.

Zedernholz ist ein besonders beliebtes Holz und eignet sich für viele Rezepte. Es ist reich an ätherischen Ölen und dadurch besonders aromaintensiv. Durch sein süßliches Aroma passt Zeder hervorragend zu Fisch wie Lachs oder Saibling. Auch Hähnchen-, Schweine-, und Rindfleisch erhalten mit Zedernholz ein einzigartiges Aroma. Aber auch Vegetarier und Veganer kommen beim Plankengrillen auf ihre Kosten. Gemüse wie Paprika, Zucchini oder Tomaten bekommen mit Zedernholz ein tolles Aroma. Kartoffeln, Fenchel, grüner Spargel, Auberginen oder Chicorée machen sich ebenfalls gut auf der Planke.

Das herbe Holz von der Baumgattung Hickory ist besonders toll für BBQ. Mit seinem würzig-süßlichen Aroma ist es ideal für Schweine- oder Rindfleisch. Erle, Kirsch- oder Pflaumenholz wiederum sind toll für Geflügel. Weniger geeignet ist Kiefernholz, denn es enthält viel Harz, wodurch ein bitterer Geschmack entstehen kann.

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Plankengrillen - so funktioniert’s!

Für das Plankengrillen können sowohl ein Gasgrill, Elektrogrill als auch Holzkohlegrill benutzt werden. Es eignen sich besonders Grill-Modelle mit Deckel und integriertem Thermometer. Durch den Deckel bleibt die Hitze erhalten und das Raucharoma kann sich schön entfalten. Die Planke muss vor dem Einsatz unbedingt gewässert werden – zwischen ein bis vier Stunden sollte die Holzplanke vollständig von Wasser bedeckt sein. Die Wässerung dient zwei Dingen: zum einen verbrennt die Planke nicht sofort beim Grillen und zum anderen wird das Grillgut vor dem Austrocknen geschützt. Bevor das Grillbrett belegt wird, wird die Oberseite für fünf bis zehn Minuten über direkter Hitze getrocknet bis es knackt. Das Grillgut wird möglichst mittig mit reichlich Abstand zum Rand auf die Planke gelegt. Damit das Grillgut während des Garvorgangs nicht austrocknet, sollte eine direkte und eine indirekte Garzone geschaffen werden. Dazu wird einfach eine Wasserschale unterhalb des Brettes positioniert. Der größte Fehler beim Plankengrillen ist eine zu hohe Temperatur. Die Temperatur unter der Grillhaube richtet sich nach dem Grillgut, sollte aber nicht höher als 180 Grad sein. Die Planke darf nicht direkt über die Glut gelegt werden, da sie so schnell Feuer fängt. Daher sollte ein Abstand von etwa 10 Zentimeter zwischen Glut und Brett eingehalten werden.  


Optisch und geschmacklich ein Highlight

Für ein rustikales Flair werden die fertigen Köstlichkeiten direkt auf dem Grillbrett angerichtet. Die heiße Planke sollte dann unbedingt auf einem hitzebeständigen Untergrund abgestellt werden. Zum Plank Grilling Klassiker Lachs passen wunderbar Grillkartoffeln mit Sour Cream und Salat. Für noch mehr „Geschmacksexplosion“ kann das Wasser, in das die Planke mehrere Stunden gelegt wird, nach Belieben „verfeinert“ werden, zum Beispiel mit Wein, Bier oder Whisky.

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Tipps und Tricks fürs Plankengrillen

Eine Grillplanke lässt sich je nach Anwendung auch öfters verwenden. Ist das Brett nicht merklich dünner geworden oder stark verkohlt kann es auch gut vier bis sechs Male verwendet werden. Zum Reinigen des Grillbretts sollte kein Spülmittel verwenden da es in das Holz einziehen kann und sich so der Seifengeschmack auf das Essen überträgt. Zum Säubern genügt heißes Wasser.

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