klimafreundliche-gastro-header-668x267

In 5 Schritten zu klimafreundlichen Speisen

Das Thema Klimawandel ist überall und jede Branche steht in der Verantwortung, ihren Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen zu leisten – auch die Gastronomie. Immerhin fast ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland entsteht beim Produzieren, Transportieren und Verarbeiten von Lebensmitteln. Wir zeigen in 5 Schritten, wie sich klimafreundliche und geschmackvolle Speisen für Gäste zubereiten lassen.  

1. Saisonal und regional kochen


Mit Zutaten aus der Region, die aktuell gerade Saison – und zwar hierzulande – haben, lässt sich die CO2-Emission einer Speise deutlich senken. Denn sie müssen nicht von weit her importiert werden – das klassische Beispiel ist die Erdbeere, die außerhalb der deutschen Erdbeerzeit aus dem Süden Spaniens oder von noch weiter her zu uns geliefert werden muss. Hierbei ist auch auf eine häufig anzutreffende „künstliche Verlängerung“ der Saison zu achten – zum Beispiel indem bereits vor der eigentlichen Spargelzeit mit Importware aus dem entfernten Ausland gearbeitet wird. Kurz: Kurze Lieferwege sind in der Regel klimafreundlicher. Doch was hat gerade Saison? Als Hilfestellung dienen Saisonkalender, die es sowohl in Printversion für die Küchenwand als auch als App gibt.

klimafreundliche-gastro-body-1-900x600

2. Viel mit Gemüse, Getreide und Obst arbeiten statt mit Fleisch


Bei der Erzeugung von Fleisch entsteht relativ viel CO2: pro Kilogramm Schweinefleisch werden rund vier Kilogramm des Treibhausgases ausgestoßen. Für ein Kilogramm Kartoffeln ist es nur rund ein Zehntel davon. Insgesamt lässt sich der „CO2-Gehalt“ einer Speise recht niedrig halten, indem für eine Speise vorwiegend oder ganz mit Gemüse, Getreide und Obst gearbeitet wird – idealerweise, siehe Punkt eins, aus saisonal-regionaler Quelle. Dieses muss übrigens keinen Komplettverzicht auf tierische Produkte bedeuten. Viele Restaurants sind bereits dazu übergegangen, Fleisch oder Fisch nicht mehr als „Hauptdarsteller“ mitten auf dem Teller zu platzieren, sondern machen es zum Teil einer Gesamtinszenierung, in der alle Speisenbestandteile die gleich wichtige Rolle spielen. Trendige Bowls, in denen Gemüse und Getreide mit einigen Fleisch- oder Fischstücken kombiniert wird, sind ein Beispiel für diese Darreichungsform. Übrigens: Frische und unverarbeitete Ware hat ebenfalls in der Regel eine geringere CO2-Belastung als beispielsweise Tiefkühlprodukte.

 

3. Exakt messen, abwiegen und portionieren


Bekanntermaßen werden viele Lebensmittel in Deutschland ungenutzt und unverbraucht weggeworfen, zum Beispiel durch Überproduktion. Dies bedeutet auch: Was weggeworfen wird, hat in der Produktion, im Transport und in der Lagerung (zum Beispiel durch Kühlung) umsonst CO2 verursacht. Die METRO bietet ihren Kunden verschiedene Lösungen und Ideen zur Rettung von Lebensmitteln an. Sie reichen von der praktischen „Beste-Reste-Box“, mit welcher die Gäste übrig gebliebene Speisen unkompliziert mit nach Hause nehmen können, bis zur Kooperation mit der Organisation „United Against Waste“. Deren Analysetool hilft, die Ursachen für Lebensmittelverschwendung herauszufinden und zu beheben. Darüber hinaus lassen sich Lebensmittelabfälle – und somit unnötige CO2-Emissionen – reduzieren, indem Rezepte grammgenau kalkuliert und alle Produkte möglichst komplett verarbeitet werden. Portionierer, Waagen und andere Werkzeuge helfen, die benötigten Zutaten möglichst genau einzusetzen.

klimafreundliche-gastro-body-900x600

4. Energiesparend arbeiten und Ökostrom verwenden


Erhitzen und Kühlen verbraucht Strom und somit in den allermeisten Fällen CO2. Zahlreiche Tipps, wie sich energiesparend kochen bzw. zubereiten lässt, gibt es hier. Bedarfsgerechtes Erhitzen, effektives Kühlen (u.a. den Kühlschrank gut füllen), das Verwenden energieeffizienter Geräte und ein erhöhter Anteil von unbehandelten Zutaten wie Rohkost senken sowohl die Energie als auch die Emission. Auch die Wahl der richtigen Stromquelle wirkt sich auf positiv auf die CO2-Bilanz aus – „grüne“ Stromtarife gibt es heute von fast allen Stromanbietern. Anerkannte Prüfsiegel wie „Grüner Strom Label GSL“, „o.k. Power Label“, „TÜV Nord (A 75-S026-1)“ oder „TÜV Süd EE02-Siegel“ garantieren, dass es sich auch wirklich um Ökostrom handelt.


Sparen Sie Energie und Geld mit GastroEnergie

> Mehr zu GastroEnergie


5. „KlimaTeller“ anbieten


Für Gastronomen, die ihren Gästen besonders klimafreundliche Speisen anbieten wollen, gibt es mit der Web-App „KlimaTeller“ ein hilfreiches deutschsprachiges Berechnungstool. Der Service, der sich einen Monat lang kostenlos testen lässt, listet über 500 Lebensmittel inklusive ihres CO2-Verbrauchs je nach benötigter Menge, Herkunft und weiterer Kriterien auf. Aus ihnen lassen sich individuelle Speisen erstellen (zusätzlich dazu gibt es diverse Speisenvorschläge), die einen niedrigen CO-Fußabdruck haben. 800 Gramm pro Gericht sind die Obergrenze: Liegt die Portion unter diesem Wert, dann ist sie ein „KlimaTeller“ und kann in der Speisekarte oder auf dem Tagesangebot der Kantine als besonders klimafreundlich ausgewiesen werden. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.klimateller.de.




Corona-Trend Wohnmobil-Dinner: So empfangen Restaurants Gäste auch im Lockdown

Wetterfeste Schankvorgärten, umfunktionierte Gewächshäuser, dekorierte Pop-up-Zelte und viele weitere Ideen haben sich Gastronomen seit dem Corona-Beginn einfallen lassen, um Gäste weiterhin begrüßen zu können. Und auch jetzt, im zweiten Lockdown, gibt es eine Möglichkeit – mit dem Anbieten eines Wohnmobil-Dinners. Wir erklären, wie es funktioniert und was dabei zu beachten ist.

Food Trends Gastrokonzepte Gastronomie Restaurant Kochen

5 Tipps für ein genussvolles Digital-Event

Dezentrale Weihnachtsfeier im Home Office oder langes Kickoff-Meeting zum Jahresbeginn, Online-Incentive fürs Teambuilding oder Vertriebstagung – viele Anlässe, die sonst in kleinen oder großen Gruppen vor Ort stattfinden, benötigen zurzeit eine digitale Alternative. Ein ganz wichtiger Bestandteil dabei ist und bleibt aber anlog: das Essen! Wie lassen sich Speisen und Getränke perfekt ins Online-Event integrieren? Hier sind unsere Ideen.

Dezember Drinks Gastronomie Mitarbeiter Weihnachtszeit

4 Lösungen gegen Plastikmüll im Außer-Haus-Verkauf

Der Außer-Haus Verkauf ist für viele Restaurants ein wichtiges Zusatzgeschäft - seit Corona mehr denn je.Doch dabei entsteht viel Plastikmüll. Unsere 4 Lösungen gegen Takeaway-Müll im Außer-Haus-Verkauf erfahren Sie hier.

Gastronomie Tipps

Restaurantschließung wegen Corona verhindern – aber wie? 7 Tipps und Hilfen

Viele Gastronomen haben aufgrund der Corona-Krise mit wirtschaftlichen Problemen und Engpässen zu kämpfen. Vielleicht steht bereits die Schließung des eigenen Restaurants zur Debatte. Wir haben hier 7 Tipps und Hilfestellungen für Sie, um diesem Szenario entgegenzuwirken.

How To Finanzen Gastronomie Tipps Restaurant

Zweiter Corona-Lockdown: 5 Dinge, die Gastronomen jetzt tun können

Erneut ist im ganzen Land die gesamte Gastronomie wegen Corona geschlossen worden. Nun gilt es umso mehr, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Was können Gastronomen jetzt tun? Wie können sie die Zeit der Schließung nutzen? Unsere 5 Tipps.

Gastronomie Tipps

Der neue Kaffeetrend aus Korea: Dalgona Kaffee

Ein spannender, leckerer Kaffeetrend kommt jetzt aus Südkorea zu uns: Dalgona Kaffee. Was verbirgt sich hinter dem neuen Social-Media-Hype – und wie wird Dalgona Kaffee zubereitet? Hier gibt’s alle Infos!

How To Café Cappuccino Gastronomie Kaffee

Das pflanzenbasierte Hackfleisch: Beyond Mince

Kennen Sie Beyond Mine? Es ist eine fleischlose Alternative zu Hackfleisch. Wie Sie Ihre vegetarischen und veganen Gäste mit dem innovativen Produkt überzeugen können erfahren Sie hier.

How To Gastronomie Nachhaltigkeit ökologisch Rezepte

Die Spirituose mit Trendpotential: Rum – vielfältig und bestens zu mixen

Die Zeiten in denen Rum nur mit Cola als Cuba Libre serviert wurde sind vorbei: Die facettenreiche Spirituose ist ein Pur-Genuss und perfekte Basis für Cocktails und Longdrinks. Ideal für viele gastronomische Konzepte und Anlässe.

Cocktails Gastronomie Spirituosen Restaurant Trendgetränk

Nicht nur pur ein Genuss: Whisk(e)y – perfekt für Cocktails und Longdrinks

Die geschmackliche Vielfalt von Whisky ist schier unendlich und bietet viele Möglichkeiten, Gäste immer wieder aufs Neue zu begeistern. Und das nicht nur pur: Auch „in the mix“ im Cocktail und Longdrink weiß der Whisky immer mehr Gäste zu überzeugen!

Gastronomie Restaurant Spirituosen Trendgetränk Cocktails