Außerhalb der Champagne hergestellte Schaumweine werden als Crémant bezeichnet.

Prickelnder Genuss: Champagner, Sekt & Co.

Ob an Silvester, Hochzeiten, Geburtstagen oder anderen festlichen Anlässen: Mit Champagner, Sekt & Co. wird gerne auf besondere Momente angestoßen. Doch was genau unterscheidet diese weinhaltigen Getränke? Wir geben eine Übersicht.

Schaumweine unterscheiden sich auch in der Gärungsform.

Schaumweine vs. Perlweine

Zunächst muss zwischen Perlweinen und Schaumweinen unterschieden werden. Abhängig von Alkoholgehalt und Kohlensäuredruck erfolgt die Bezeichnung von Perlwein beziehungsweise Schaumwein.

Perlwein:  

  • Kohlensäuredruck unter 2,5 bar
  • zwischen sieben und zehn Prozent Alkoholgehalt
  • Prosecco frizzante

 

Schaumwein:  

  • Kohlensäuredruck über 3 bar
  • mindestens zehn Volumenprozent Alkohol
  • Prosecco spumante, Sekt, Champagner, Crémant, Pét Nat, Cava

 

Sekt – der Klassiker

Bei Sekt handelt es sich um einen Qualitätsschaumwein, der mit Kohlensäure versetzt ist. Der Name Sekt stammt vom lateinischen Wort siccus ab, das so viel wie trocken heißt.

Entscheidend für eine gute Qualität ist der Grundwein. In der Sektkellerei werden üblicherweise verschiedene Weine miteinander vermischt, woraus der sogenannte Cuvée entsteht. Die ideale Trinktemperatur bei weißem Sekt liegt zwischen 5-7 °C, bei Rosé-Sekt bei 6-8 °C und bei rotem Sekt bei 9-11 °C. Zwischen sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen wird bei Sekt unterschieden:

  • trocken
  • extra trocken
  • halbtrocken
  • mild
  • herb
  • naturherb
  • extra herb

 

Prosecco – italienische Leichtigkeit

Der Prosecco kann sowohl als Perlwein als auch als Schaumwein hergestellt werden. Zu unterscheiden sind die Varianten Frizzante (unter 2,5 bar) und Spumante (über 2,5 bar). Spumantes sind in der Regel teurer als Frizzantes. Die Bläschen sind feiner und halten sich länger im Glas. Der Prosecco unterscheidet sich in seiner Herstellung kaum von Sekt. Der Unterschied liegt in der verwendeten Rebsorte und dem Anbaugebiet. Seit 2010 ist der Begriff Prosecco mit deutlich strengeren Auflagen versehen, um die Qualität zu erhöhen, denn davor war die Bezeichnung nicht geschützt und Massenware in schlechter Qualität ein Problem. Heute darf ein Prosecco nur aus einer bestimmten Region in Venetien kommen.

Champagner unterliegt strengen Herstellungsrichtlinien.


Champagner – Luxus für den Augenblick

Der Champagner ist ein Schaumwein, der in dem französischen Weinbaugebiet Champagne angebaut wird. Für die Herstellung wird fertigem Grundwein Zucker und Hefe zugesetzt, damit Kohlensäure entsteht. Champagner unterliegt sehr strengen Auflagen, etwa einer besonders schonenden Pressung oder der Ernte von Hand. Er ist deutlich teurer als andere Schaumweine. Champagner ist eines der exquisitesten Getränke und gilt als Luxusgetränk. Mitte des 19. Jahrhunderts boomte Champagner in Europa und erzielte sehr hohe Preise. Eine gute Qualität von Champagner lässt sich an einer feinen, lang anhaltenden Perlage erkennen. Dennoch sollte ein offener Champagner eher schnell verbraucht werden. Gekühlt ist er aber einen Tag ohne große Qualitätseinbußen haltbar.

 

Crémant – ein gute Alternative zu Champagner

Crémant ist ein Schaumwein, der von Champagner und Sekt abgegrenzt wird. Wie Champagner entsteht der Crémant in einem zweistufigen Gärungsverfahren. Im Vergleich zum Champagner sind die Vorschriften für die Herstellung jedoch weniger streng. Der Crémant besitzt zudem eine mildere Perlage und ist deutlich preiswerter. Hergestellt wird der Crémant in der Regel in Frankreich und stammt aus der Region um Bordeaux, dem Elsass oder Burgund.

 

Cava – spanisches Temperament

Cava ist ein spanischer Qualitätsschaumwein. Er wird häufig mit Champagner verglichen, da beide mit dem Flaschengärverfahren hergestellt werden und strenge Vorgaben erfüllen müssen. Schaumweine werden seit dem 19. Jahrhundert auch in Spanien hergestellt. „Cava“ bedeutet übersetzt so viel wie unterirdischer Keller, wo der spanische Qualitätsschaumwein heranreift.

 

Pét Nat – Explosiv und voll im Trend

„Pét Nat“ ist die Abkürzung für „Pétillant Naturel“ und heißt aus dem französischen übersetzt so viel wie „natürlich prickelnd“. Beim Pét Nat handelt es sich um einen jungen, natürlich durchgegorenen Wein, der erst in der Flasche zu Ende gärt. Die Herstellung des Pét Nat ist kompliziert und nicht ungefährlich, denn explodierende Flaschen sind dabei keine Seltenheit. Das Besondere ist, dass nur eine einzige Gärung stattfindet und der Pét Nat ohne jegliche Zusätze auskommt. Die Kohlensäure entsteht völlig natürlich. Pét Nats sind keine neue Erfindung. Doch erst vor einigen Jahren begann ein regelrechter Trend, der sich bis heute fortsetzt.

Bei Champagner und Sekt handelt es sich um Schaumweine.

 

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