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Diätkoch

Gastronomischer Beruf mit viel Perspektive – so werden Sie Diätköchin oder Diätkoch

Die Ausbildung zum Diätkoch oder zur Diätköchin ist eine gastronomische Zusatzausbildung. Das bedeutet, wer sich neben den kulinarischen Aspekten des Kochens auch für medizinisch-physiologische Zusammenhänge interessiert, der liegt mit der Wahl dieser Ausbildung genau richtig. Der Diätkoch befasst sich nämlich zu einem Großteil seiner Arbeitszeit mit den speziellen gesundheitsbedingten Bedürfnissen seiner Kunden und Gäste. Er unterstützt dabei nicht nur die medizinischen Fachkräfte in ernährungstechnischen Fragen, sondern übernimmt einen essentiellen Part in der kreativen und praktischen Umsetzung von Gerichten, Menüs und ganzen Speiseplänen. Diätköche sind aus dem Leben ihrer Gäste nicht mehr wegzudenken, da sie ihnen die Möglichkeit geben, trotz ernährungsbedingten Einschränkungen ein vollkommenes kulinarisches Angebot zu genießen. 

In Deutschland gibt es drei mögliche Berufsabschlüsse zum Diätkoch – mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Sie werden unter folgenden Abschlüssen geführt: Geprüfter Diätkoch vor einer Industrie- und Handelskammer (IHK), Diätisch geschulter Koch vor der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) oder unter Certified Dietary Chef (BA).


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Der geprüfte Diätkoch (IHK) ist eine öffentlich-rechtlich anerkannte Berufsausbildung, die allerdings inhaltlich nur alle fünf bis sieben Jahre aktualisiert wird. Sie gilt daher als eher überholt. Dem diätisch geschulten Koch (DGE)  wird in Fachkreisen eine gewisser Rückschrittlichkeit zugesprochen. Seine Inhalte würden den aktuellen Forschungsergebnissen der Medizin bezüglich ernährungsbedingter Krankheitsbilder widersprechen. Der Certified Dietary Chef (BA) ist der einzige internationale Abschluss, der auf Englisch unterrichtet wird, allerdings gilt er in Deutschland nicht als staatlich anerkannte Ausbildung.  Da eine Entscheidung für einen der drei Abschlüsse also mehr als schwer fallen kann, lässt sich in einem extra angelegten Lehrgang der Diätkoch (IHK) und der Certified Dietary Chef (BA) ein Doppeldiplom kombinieren.

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Theoretischer und praktischer Teil der Diätkoch-Ausbildung

Die Fortbildung eines Kochs zum Diätkoch unterteilt sich in Theorie und Praxis. Es gibt also zwei Ausbildungsteile, die bei der Abschlussprüfung auch in zwei Teilen geprüft werden. 
Die Theorie befasst sich intensiv mit drei Themenbereichen: In der Ernährungslehre werden Lebensmittelbestandteile, Energiebilanzen, Kostformen und Ernährung als Ganzes unterrichtet. Im anatomischen Theorie-teil werden die Zusammenhänge der menschlichen Physiologie, die Organe und deren Funktion, so wie Erkrankungen und Krankheitsbilder gelehrt. Der letzte Bereich der Diätetik befasst sich mit der so genannten Kostplanerstellung für Menüs und Tagespläne, der Erstellung von Ernährungsplänen und der Nährwerteberechnung. 

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