7 Ideen für vegane Desserts in Restaurant, Café und Co.

Lesedauer:3min
Veganes Mangomousse mit Blaubeeren und Physalis
Wir haben 7 Ideen für vegane Desserts für Sie zusammengestellt, damit auch Ihre veganen Gäste den vollen Genuss von Desserts erleben.
Vegane Speisen sind in der Gastronomie auf dem Vormarsch. Damit Gäste, die auf tierische Zutaten verzichten, auch bei den Nachspeisen nicht das Nachsehen haben, kommen hier 7 vegane Dessert-Rezepte.    
 

1. Veganer Kaiserschmarrn

Der Dessert-Klassiker der alpinen Küche und für viele Gäste ein absolutes Highlight. Aus der traditionellen Version sind die Zutaten Ei, Milch und Butter nicht wegzudenken – doch es gibt auch vegane Kaiserschmarrn-Varianten. Statt Eiern, die den Teig fluffig machen, verwendet man beispielsweise einen Schuss kohlensäurehaltigen Wassers sowie Natron bzw. Backpulver. Für Kuhmilch gibt es diverse pflanzliche Alternativen wie Hafer- oder Sojamilch, ganz nach Gusto, und statt Butter lassen sich Margarine oder Kokosöl verwenden. Dazu zum Beispiel Apfelmus oder, für weniger Süße, Apfelmark sowie eine Kugel (veganes) Vanilleeis.
 

2. Veganes Tiramisu

„Darf es zum Abschluss vielleicht ein Tiramisu sein?“ Auf diese Frage kann kaum ein Gast mit Nein antworten, besonders wenn sie mit einem leichten Kopfnicken (dem „sullivan nod“) verbunden wird. Auch vegan lebende Gäste kommen in den Genuss der italienischen Nachspeise, wenn der Biskuitteig nicht mit Ei, sondern ähnlich wie beim Kaiserschmarrn mit Sprudelwasser, Backpulver oder Natron zum Mehl seine markant fluffige Konsistenz bekommt. Statt Mascarpone empfiehlt sich ein Mix aus pflanzlichem Joghurt und Sahne.

Portion veganes Tiramisu auf einem Teller

3. Veganer Apfelpfannkuchen

Veganen Apfelpfannkuchen oder modern vegane Apfel-Pancakes genannt stellen einen weiteren spannenden veganen Nachtisch für die Speisekarte im Restaurant und Café dar. Pflanzenmilch statt Kuhmilch, Sprudelwasser und etwas Backpulver statt Ei – und los kann es gehen. Zur Verfeinerung eignen sich zum Beispiel Zimt, Mandeln oder frisches Obst. Extra-Tipp: Apfel ist nicht gleich Apfel. Es gibt so viele unterschiedliche, teils fast ausgestorbene Sorten, sodass man den Apfel-Pfannkuchen auch ganz puristisch halten und das Obst selbst in Szene setzen kann. Mehr zu den verschiedenen Apfelsorten finden Sie hier.
 

4. Veganer Bienenstich

Knusprige Mandeln, fluffiger Teig, cremige Füllung – ein guter Bienenstich ist einfach klasse! Mit Soja- oder Hafermilch sowie Soja- oder Hafersahne sowie Vanillezucker lässt sich die Füllung des Kuchens sehr gut vegan zubereiten. Es kann auch Milch oder Sahne mit Vanillegeschmack verwendet werden. Und als Ersatz für den Honig, der in der klassischen Version zusammen mit gehobelten Mandeln auf den Teig kommt, lässt sich beispielsweise Ahornsirup oder Agavendicksaft verwenden. Statt eines Hefeteigs kann man den Kuchen auch sehr gut mit einem veganen Biskuitteig backen. Und: Wie wäre es, mal einen Bienenstich im Weck-Glas zu servieren, mit selbstgebackenem veganem Löffelbiskuit und cremiger Schicht?

5. Vegane Panna Cotta

Die Panna Cotta im Glas – perfekte Nachspeise für Events und Caterings. Rahm, Schlagsahne, Gelatine … die typischen Zutaten des verführerisch cremigen Desserts tauscht man für die vegane Panna Cotta gegen pflanzliche aus: Mandel- oder Sojamilch zum Beispiel, Seidentofu und Agar-Agar als pflanzliches Geliermittel. Als Topping eignen sich eine Erdbeer- oder Waldbeerensauce oder auch ein leckeres Mandelmus.

Panna Cotta mit kokosmilch und Wildbeeren vegan

6. Vegane Mousse au Chocolat

Mousse au Chocolat geht nicht vegan? Denkste. Denn auch für Eiweiß bzw. den Eischnee gibt es einen großartigen veganen Ei-Ersatz: Aquafaba – Kichererbsenwasser. Es hat hervorragende Schaumeigenschaften. Wasser von Kidneybohnen lässt sich übrigens auch gut verwenden. Dazu Schokolade – keine Milchschokolade natürlich, sondern vegane Schokolade mit hohem Kakaoanteil oder Zartbitterschokolade, ein TL Backpulver, Zitronensaft, Puderzucker … dieser Nachtisch ist schnell zubereitet!
 

7. Vegane Crème Brûlée

Eine Crème Brûlée am Tisch des Gastes flambiert – ein gastronomisches Erlebnis der guten alten Schule, das man seinen Gästen auch ganz ohne Eigelb als Zutat bieten kann: mit Seidentofu, veganer Milch, Kurkuma für die gelbliche Farbe und etwas Kala Namak für den Eigeschmack zum Beispiel. Oder auch mit Vanillemark, veganem Vanillepuddingpulver und Agar-Agar statt Gelatine. Die Zubereitungsformen variieren, wichtig ist bei diesem Dessert vor allem das Finale, das Anbrennen des Zuckers auf der Crème. Was wäre diese Nachspeise ohne die Karamellschicht, die beim ersten Durchstoßen mit dem Löffel knackt …

Vegane Creme Brulée mit Kirschen

 
Übrigens: Rezepte für vegane Desserts bzw. Gebäck – vegane Muffins, Torten, Grießbrei, veganer Karottenkuchen und vieles mehr – eignen sich auch sehr gut, um den Gesamtanteil tierischer Zutaten der Speisen zu senken – zum Beispiel als betriebseigenes Nachhaltigkeitsziel.