Cold Brew Kaffee mit Orange

Cold Brew

Cold Brew: Heiße Fakten zu kalt gebrühtem Kaffee

Von wegen „kalter Kaffee“. Cold Brew zählt seit ein paar Jahren zu den sommerlichen Trendgetränken. Was auf den ersten Blick nach einer schrägen Idee eigenwilliger Kaffee-Hipster klingt, ist eine kulinarische Bereicherung für jeden Gaumen. Einziger Wermutstropfen: Wegen der stundenlangen Ziehzeit eignet sich diese Kaffeevariation nicht so gut für spontane Anlässe. Mit etwas Hintergrundwissen lässt sich Cold Brew jedoch sehr einfach zubereiten – und kreativ variieren.

 

Was unterscheidet Cold Brew vom klassischen Eiskaffee?

Heiß gebrühter Kaffee, Vanilleeis, etwas Milch, eine Sahnehaube und Schokostreusel: Für Kaffeetrinker ist Eiskaffee der Evergreen für warme Sommertage. Cold Brew wird zwar ebenfalls kalt getrunken, hat aber nicht den typisch bitteren Geschmack von heiß gebrühtem Kaffee und muss nicht gesüßt oder mit Milch getrunken werden.

Cold Brew Kaffee im Glas

Anstatt der Bitterstoffe und Säuren dominieren bei dieser Art der Zubereitung die fruchtig frischen, blumigen Noten der Kaffeebohnen. Aus diesem Grund schmeckt der Sud auch vielen Menschen gut, die sonst nicht so gerne Kaffee trinken.

 

Was brauche ich für die Zubereitung?

Für die Zubereitung reichen alle normalen Hilfsmittel aus, die Kaffeetrinker ohnehin im Haushalt haben:

  • Kaltes Wasser. Das verwendete Wasser sollte am besten gefiltert sein, da so die feinen Aromen sehr gut erhalten bleiben.
  • Grob gemahlener Filterkaffee. Welche Sorte verwendet wird, ist letzten Endes Geschmackssache. Wie heiß gebrühter Kaffee schmeckt auch Cold Brew besser, wenn die Bohnen – am besten in der eigenen Kaffeemühle – frisch gemahlen wurden.
  • Zwei gleich große Gefäße und einen Kaffeefilter mit handelsüblichem Filterpapier zum Abgießen oder eine French Press.

Cold Brew Kaffee und French Press

Alternativ dazu gibt es auch spezielle Zubereiter. Sie bestehen in der Regel aus einem Glasgefäß, in welches das Wasser eingefüllt und in das – ähnlich wie bei der Tee-Zubereitung – für die stundenlange Ziehzeit ein Filter eingesetzt wird.

 

Worauf muss man bei der Zubereitung achten?

Für Cold Brew gibt es nicht das eine Rezept. Der Geschmack des fertigen Getränks lässt sich je nach individuellen Vorlieben gut variieren. Und zwar in Abhängigkeit von der Ziehzeit, der verwendeten Sorte, dem Mahlgrad sowie der Menge der Bohnen. Das Vorgehen bei der Zubereitung ist immer gleich:

  1. Das sehr grob gemahlene Kaffeepulver in ein Gefäß geben. Als Richtwert für die verwendeten Mengen gilt: Auf einen Liter Wasser kommen etwa 100 bis 200 Gramm Kaffeebohnen.
  2. Gefiltertes Wasser aufgießen.
  3. Das Gemisch einmal durchrühren und bei Raumtemperatur (nicht im Kühlschrank!) etwa 8 bis 12 Stunden zum Beispiel mit Frischhaltefolie abgedeckt ziehen lassen.
  4. Anschließend wird der kalte Kaffeesud durch einen Filter gegossen beziehungsweise der Filter der French Press heruntergedrückt.
  5. Zuletzt kann der fertige Aufguss, sollte er zu stark ein, mit etwas Wasser verlängert und kalt gestellt werden.

Übrigens: Das fertige Getränk ist relativ lange haltbar und lässt sich problemlos 7 bis 10 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitung Cold Brew Kaffee

 

Wie lässt sich Cold Brew weiter verfeinern?

Der Purist genießt seinen Cold Brew, nachdem er einige Stunden gezogen hat, ganz unverfälscht. Ein paar Eiswürfel sorgen zusätzlich für kühle Frische, mit Zugabe von kaltem Wasser kann die Intensität des Geschmacks gesteuert werden. Darüber hinaus lässt sich mit dem Getränk wunderbar experimentieren. Sehr gut schmeckt die Zugabe von stark säurehaltigen Früchten wie frisch gepresstem Zitronensaft oder einer Scheibe Grapefruit. Um einen alkoholfreien Longdrink zu kreieren, wird Cold Brew einfach im Verhältnis von 1:2 mit Tonic Water aufgefüllt. Auch mit Milch oder Milchalternativen aus Soja, Hafer oder Mandeln lässt sich das Kaltgetränk hervorragend verfeinern.

Cold Brew Kaffee mit Milch

 

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