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Frischen Karpfen kaufen

Karpfen (Cyprinus carpio) ist einer der bekanntesten Speisefische und gehört vielerorts zu einem traditionellen Weihnachts- oder Silvesteressen dazu und ist seit der Antike ein beliebter Teichfisch.


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Fanggebiete

Fanggebiet Karpfen
Aquakultur Deutschland und Osteuropa Mehr zu Fanggebieten
Klasse:
Knochenfische
Ordnung:
Karpfenartige Fische
(Cypriniformes)
Familie:
Karpfenfische
(Cypridae)
Sonstige Bezeichnung:
Carp (GB), Carpe (F), Carpa (E), Carpa (I)
Saison:
Ganzjährig

Frischfisch Süßwasserfische Karpfen ganz

Karpfen, ganz

ausgenommen, mit Kopf

0,5-1 kg
1-2 kg
2-3 kg

Karpfen im Sortiment
frischfisch-suesswasserfische-karpfen-gespalten

Karpfen, gespalten

1-2 kg
2-3 kg

Karpfen im Sortiment
Frischfisch Süßwasserfische Karpfen Filet

Karpfen, Filet

mit und ohne haut

100-400 g

Karpfen im Sortiment

Schon bei den Römern war Karpfen als Speisefisch beliebt

Karpfen gehören zur Gattung Cyprinus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Seinen Ursprung hat der Karpfen in Asien. Von dort aus wurde er von den Römern nach Europa gebracht. Dort verbreitete er sich von den Zuflüssen des Kaspischen und des Schwarzen Meeres bis zur Donau. Vor über 8.000 Jahren gab es ihn auch im Bodensee und im Neckar. Schon damals war der Fisch auf Grund seiner einfachen Haltungsbedingungen und des schmackhaften Fleisches als Speisefisch beliebt. Daher wurde er in viele Teiche, Flüsse und Seen ausgesetzt, sodass er sich schnell verbreitete. Besonders im Mittelalter wurde der Karpfen viel gezüchtet, da es rund 150 Fastentage gab, an denen kein Fleisch gegessen werden durfte. Daher gibt es an vielen Klöstern weitläufige Teichanlagen, die zur Karpfenzucht genutzt wurden. Aber auch die bäuerliche Bevölkerung nutzte jede Möglichkeit, um diesen schmackhaften Fisch zu züchten. So wurden in den Wasserbecken der Mühlen häufig Karpfen gezüchtet.

Unterschiede zwischen Zuchtkarpfen und den wild lebenden Karpfen

Da die Karpfenzucht seither eine große Rolle spielt, unterscheiden sich die Zuchtkarpfen zum Teil sehr stark von der Wildform. Während der wilde Karpfen langestreckt und kegelförmig ist, sind die meisten Zuchtformen gedrungen und haben einen ausgeprägten Hochrücken. Außerdem besitzt der Wildkarpfen feste und große Schuppen, die Zuchtformen hingegen haben weniger bis keine Schuppen. Der Schuppenkarpfen zum Beispiel besitzt noch Schuppen, der Zeilkarpfen hat weniger Schuppen, dafür eine Reihe großer, schillernder Schuppen an der Seite. Der Spiegelkarpfen ist wesentlich hochrückiger, als die anderen und besitzt nur wenige Schuppen, während der Lederkarpfen komplett schuppenlos ist.

Warme Gewässer sind die Wohlfühlzone

Alle Cyprinus Carpio fühlen sich in warmen, flachen Gewässern wohl, wodurch sie sich ideal für Teiche, Baggerseen und Flüsse eignen. Sie sind keine Raubfische und ernähren sich anfangs von Plankton, später von Krebsen und Schnecken. Sie haben einen olivgrünen Rücken, hellere Flanken und einen gelblichen bis weißlichen Bauch. Karpfen werden 30 bis 40 cm lang und wiegen 1 bis 2 kg. Es gibt aber auch Exemplare, die bis zu 120 cm lang und über 40 kg schwer werden können. Karpfen überwintern in den tieferen Zonen der Flüsse und Seen, die nicht komplett zufrieren.

Karpfen frisch angeln

Karpfen sind scheue Tiere, die sich gut verstecken können und nicht leicht zu überlisten sind. Daher sind sie in der Sportfischerei sehr beliebt. Das Karpfenangeln ist seit kurzer Zeit ein bedeutender Zweig der Sportfischerei geworden. Dabei werden die bis zu 15kg schweren Fische gefangen und meist wieder ins Wasser entlassen. Gerade diese großen Tiere sind scheu und vorsichtig und müssen beim Karpfenangeln meist mehrere Tage lang angelockt werden, beispielsweise mittels Futter, wie Boilies, Brot oder Mais, um die Tiere aus ihren Verstecken, wie Bäumen oder Seerosen hervorzulocken. Aber auch wenn die Fische angebissen haben, sind sie nicht einfach einzuholen, da sie sehr kräftig sind und viele Sehnen zerreißen.


Frischen Karpfen kaufen

Wer keinen Karpfen angeln möchte, kann ihn auch direkt frisch beim Händler kaufen. Frischen Karpfen kann man problemlos das ganze Jahr über kaufen, auch wenn sich die Faustregel, Karpfen nur in Monaten mit R zu kaufen, noch als Tradition hält. Je nach Zubereitungsart und Rezept kann man den Speisefisch als ganzen Fisch, gespalten oder als Filet frisch kaufen. Dabei sollten Fische von über einem Kilogramm bevorzugt werden, denn kleinere Fische haben noch relativ geringe Fettreserven, größere Karpfen gelten als wohlschmeckender.


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Karpfen frisch zubereiten

Karpfen ist ein Klassiker in vielen Regionen Deutschlands und wird beispielsweise traditionell in Schleswig-Holstein an Silvester als „Karpfen Blau“ serviert. Aber auch in anderen Regionen Europas, wie Tschechien, wird an Weihnachten der Weihnachtskarpfen - gebratener Karpfen mit Kartoffelsalat - serviert. Aber auch gespaltener, frittierter Karpfen ist ein traditionelles Gericht, bei dem die Flossen knusprig werden und mitgegessen werden können. 

Vor der Verarbeitung sollte der Teichschlamm aus den Kiemen gefiltert werden

Früher wurde ein lebendiger Karpfen gekauft und einige Tage in klarem Wasser in der Badewanne gehalten. Das sollte den manchmal muffigen oder schlammigen Geschmack des Karpfens abmildern. Mittlerweile werden Zuchtkarpfen immer vor dem Verkauf gewässert, damit der Teichschlamm aus den Kiemen gefiltert wird. Wer sicher sein möchte, kann die Filets über Nacht in Buttermilch einlegen oder die Kiemen vorsichtig heraustrennen. So tritt das nussige Aroma des Fisches in den Vordergrund.


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