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Frischen Sepia kaufen

Sepia, auch „Gewöhnlicher Tintenfisch“ genannt, ist eines der schmackhaftesten Weichtiere. Sein weißes Fleisch ist fest im Biss und hat ein leichtes, angenehmes Meeres-Aroma. Er eignet sich für viele unterschiedliche Zubereitungsarten.


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Fanggebiete

Fangfisch Sepia
FAO 41 Südwestatlantik Mehr zu Fanggebieten
Klasse:
Weichtiere/ Kopffüßer

Ordnung:

Zehnarmige Tintenfische
(Decabrachia)


Familie:

Sepien
(Sepidae)


Sonstige Bezeichnung:

Cuttlefish (GB), Seîche (F), Sepia (E), Seppia (I)


Saison:
Ganzjährig

Meeresfruechte Sepia

Sepia, ganz

geputzt

  • bis 100 g
  • 100-400 g
  • 400-600 g
  • 600-1000 g
Sepia im Sortiment
Meeresfrüchte Sepia Gericht

Sepia Gericht

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Der Sepia oder „Gewöhnliche Tintenfisch“ (sepia officinalis) gehört zur Familie der Sepiidae aus der Ordnung der zehnarmigen Tintenfische (Decabrachia). Zur Klasse der Tintenfische gehören auch die Kalmare (Calamari) und Kraken (Pulpo). Namentlich versteht man in Deutschland jedoch unter Tintenfisch meist den Sepia, da Kalmar und Krake eigenständige Namen vorweisen. 

Sepien haben, wie Kraken auch, insgesamt zehn Fangarme. Wie alle Kopffüßer (Cephalopoda) befinden sich die Tentakel der Sepia in Mundnähe und sind mit Saugnäpfen gesäumt. Zwei der Tentakel der Sepien sind verlängert und eingerollt. Diese schleudert die Sepia nur bei der Jagd auf kleine Krebse blitzschnell heraus. Der Körper der Sepien ist oval und abgeflacht. Ein Flossensaum umringt den Rumpf, den sogenannten Mantel. Sepien werden bis zu 50cm lang und 4kg schwer.

Sepien kommen in Küstennähe im Atlantik, im Mittelmeer und in der Nordsee vor. Als Jungtiere leben sie in 50 bis 80 Metern Tiefe. Die Sepia sinkt erst später in Tiefen von bis zu 200 Metern hinab, da bis dato der Schulp nicht stabil genug ist, um den Druck auszuhalten. Der Schulp ist eine aus Kalzium bestehende Innenhülle, die die Organe des Tintenfisches schützen soll, ähnlich wie ein Skelett. Im Inneren der Sepien befindet sich ein Beutel, in dem die „Tinte“ aufbewahrt wird. Dank dieser blauschwarzen Masse erhielt der Tintenfisch auch seinen Namen. Sie wird zur Verteidigung ausgestoßen, um den Gegner zu irritieren oder sich selber zu verstecken und dann zu entkommen, falls der Sepia ihre hervorragende Tarnung einmal nicht hilft. Sepien sind außerdem gute und sehr effiziente Schwimmer. Sie können Wasser in sich saugen und dann stoßartig ablassen, sodass sie sich auf diese Art und Weise wie ein Torpedo durch das Wasser bewegen. Dies kommt ihnen auch bei der Jagd zugute. Sepien fixieren ihre Beute und „springen“ sie an, oder „schießen“ die zwei langen Tentakel nach vorne, um die Beute festzuhalten. Letztere Fangmethode wird nur genutzt, wenn den sensiblen Armen keine Gefahr durch das Beutetier droht. Tintenfische injizieren ihrer Nahrung dann ein Nervengift, was es lähmt und in eine flüssige Masse verwandelt, die sie dann aussaugen können.


Sepia - komplett verwendbar

Sepien werden meist komplett verwendet. Sie finden vor Allem Anwendung in der Küche, aber auch der Schulp oder die Tinte werden genutzt. Schulp wird beispielsweise als Wetzstein für Vögel oder als Kalklieferant für Reptilien genutzt. Die Tinte wird bei Sepien nur manchmal entfernt. Sie gibt Gerichten wie „Arroz negro“ (schwarzer Reis) die Farbe. Entfernte Tinte wird außerdem zum Färben von schwarzen Nudeln verwendet.


Frischen Sepia kaufen

Jährlich werden ca. 230.000 Tonnen Tintenfisch gefangen. Ein Großteil wird bereits an Bord ausgenommen und tiefgefroren. Der Rest der Sepia wird frisch an die Händler zum Verkauf geliefert. Sepien haben festes, weißes Fleisch und schmecken nicht nach Fisch, sondern besitzen ein feines Meeres-Aroma. Außerdem ist frischer Sepia sehr gesund, er enthält wenige Kalorien und ist dafür sehr proteinreich. Besonders in Spanien und Portugal erfreut sich Sepia in der Feinkost einer großen Beliebtheit. Klassisch findet er und seine Tinte Verwendung in vielen Rezepten. Man kann ihn frittieren, grillen, braten oder auch roh als Sushi genießen.


Sepia richtig zubereiten

Am einfachsten ist tiefgefrorener Sepia zu verwenden. Er ist bereits ausgenommen und meistens weichgeklopft. Da Sepia sehr festes Fleisch hat, kann es beim Übergaren schnell gummiartig werden. Dies kann ein vorheriges Weichklopfen oder Blanchieren verhindern. Wer lieber frischen Sepia kaufen möchte, sollte dabei auf eine eher glasige Haut achten und darauf, dass er nicht nach Fisch riecht. Man kann bereits fertig ausgenommen Sepia kaufen und bekommt dann die Tinte extra in einem kleinen Beutel. Wer möchte, kann auch Sepia frisch zu Hause ausnehmen und putzen. Dabei sollte man lieber Einmalhandschuhe verwenden, da die Tinte neben Nudeln auch Finger schwarz färbt.


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