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Merlot kaufen

Merlot ist einer der beliebtesten Weine, der meist als Cuvée (nicht Sortenrein) gereicht wird, wobei es ebenfalls ausgezeichnete sortenreine Merlots gibt. Er ist tiefrot mit Aromen von dunklen Beeren bis Kräutern und passt zu leichten Fleischgerichten.


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  • Sortenreiner Merlot

    Merlot ist eine Rebsorte, die in Europa eher selten sortenrein angeboten wird. Ausnahmen sind hier das italienische Tessin und das französische Bordeaux bzw. Pomerol. Dabei sind diese sortenreinen Merlots von ausgezeichneter Qualität, wie beispielsweise die Rotweine aus dem Château Pétrus. Diese Weine werden hoch gehandelt und sind als Anlage heißbegehrt. Auch viele Winzer aus Übersee bevorzugen reine Merlotweine. Diese erhalten Sie auch aus Südafrika oder Südamerika in hervorragender Qualität. Geschmacklich sind sie fruchtig- bis kräuterig-kraftvoll.

  • Merlot als Cuvée

    Merlot wird wesentlich häufiger mit anderen Weinen verschnitten, sodass die Cuvées den Markt dominieren. Dabei gibt es unterschiedliche Kombinationen, die herrliche Rotweinsorten ergeben. Besonders gerne wird Merlot mit Cabernet Sauvignon oder mit Sangiovese, wie beispielsweise in Italien, kombiniert. Die Merlottraube liefert dem Endwein eine satte dunkelrote Farbe und eine frühere Reifung im Barrique-Fass. Daher sind schon kleinste Mengen im Verschnitt besonders förderlich für den letztendlichen Rotwein und Merlots derartig beliebt bei Winzern und Weinliebhabern.

  • Französischer Merlot

    Als Heimat der Rebe ist das französische Bordeaux eine wahre Goldgrube in Sachen Merlot. Dabei werden die Rotweine von Kennern als Wein vom linken und vom rechten Ufer unterschieden. Weine vom rechten Ufer der Dordogne, wie aus den Gemeinden Saint-Émilion und Pomerol, sind besonders Merlot-lastig, Weine vom linken Ufer der Garonne, wie die der Médoc-Halbinsel, sind hingegen Cabernet-betont. Viele der französischen Rotweine beinhalten zumindest einen Großteil dieser Rebsorte und zeigen sich geschmacklich ganz vorzüglich.


Ursprung und Herkunft

Merlot wurde das erste Mal 1783 namentlich erwähnt und stammt aus dem französischen Bordelais. Die Sorte entstand aus einer Kreuzung des Cabernet Franc mit der heute fast ausgestorbenen Rebsorte Magdeleine Noire des Charentes. Seinen Namen hat die Sorte von der Amsel, die gerne die fleischigen Trauben der Rebe nascht und auf okzitanisch "Merlau" heißt. Die Trauben sind dünnhäutig und sehr dick. Sie weisen dabei eine tiefblaue bis schwarze Farbe auf, die dem Wein ein tiefes und dunkles Rot bescheren. Heute zählt sie zu einer der meistangebauten Reben der Welt.



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Geschmack

Bei Merlot handelt es sich um eine der Rebsorten, die fruchtige und körperreiche Weine hervorbringt. Geschmacklich verfügt sie über Noten von Pflaumen und dunklen Beeren, wie Heidelbeere oder Brombeere, bis hin zu kräuterigen Nuancen. Die dunklen Trauben enthalten weniger Tannin und Säure, als beispielsweise der Cabernet Sauvignon, wodurch sich die beiden Sorten hervorragend ergänzen. Merlot ist eine der frühreifenden Rebsorten. Sie kann rund zwei Wochen vor den Cabernets geerntet werden und ist dank der weichen Tannine und reduzierten Säure ebenfalls früher genussreif, was dem Verschnitt der Rotweine entgegenkommt.

Zu welchen Gerichten passt Merlot?

Merlotweine sind ideale Begleitweine für eine Vielzahl von Gerichten. Sie passen zu leichteren Gerichten, die nicht mit Gewürzen und Kräutern überladen sein sollten. Ideal sind Fleischgerichte wie Lamm oder Rind. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass geschmacksintensive Gewürze wie Rosmarin sparsam eingesetzt werden. Generell ist ein mit Merlot reduzierter Fleischfond die wohl beste Kombination. Leichtere und fruchtigere Merlots oder Cuvées passen auch zu leichten Gerichten mit Fisch oder Muscheln. Käsesorten harmonieren allerdings selten mit diesem Wein, Ausnahme ist ein milder Brie mit einem leichten Merlot aus Frankreich.



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