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Spätburgunder kaufen

Bei Spätburgunder handelt es sich um einen kräftigen und vollmundigen Rotwein. Der Qualitätswein stammt aus dem französischen Burgund, ist aber auf vielen Weinbergen zuhause. Er ist reich an samtigen Fruchtaromen und besitzt einen intensiven Körper.


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  • Rotwein aus Deutschland

    In Deutschland ist der Spätburgunder ausgesprochen beliebt. Allein in Baden gibt es eine größere Anbaufläche als in Neuseeland oder Australien. Auch an der Ahr und im Rheingau wird der Pinot Noir bevorzugt angebaut. Die ersten Rotweine im 15. Jahrhundert im Rheingau waren bereits Spätburgunder. Früher wurde der Wein klassisch - also süßlich und hellrot - ausgebaut, heute werden dunkle Weine von Spitzenqualität hergestellt, die den französischen Burgundern in nichts nachstehen. Die burgunder-ähnlichsten Rotweine stammen aus Baden und der Pfalz.

  • Spätburgunder-Varianten

    Neben dem schweren und körpervollen Rotwein wird aus den Reben des Spätburgunders ebenfalls Weißwein oder Rosé hergestellt. Die dunkelblauen Reben werden gekeltert und so zu dem weißen Qualitätswein Blanc des Noirs. Auch Champagner oder Crémant werden aus ihm produziert und tragen diesen französischen Namen. Eine Sonderstellung hat der frische und spritzige Weißherbst, er wird aus den Trauben nur einer Lage hergestellt und weist ein sanftes Rosé auf. In der Schweiz wird hingegen Federweißer als Blanc de Noirs bezeichnet.

  • Pinot Noir aus aller Welt

    Spätburgunder ist eine sehr beliebte Rotweinsorte, da sie ein kühles Klima bevorzugt. Sie kann demnach an Standorten angebaut werden, die für andere Rebsorten zu kühl sind. Neben Frankreich, dem Heimatland des Spätburgunders, und Italien, wo der Wein als Pinot Nero bekannt ist, ist er auch in der Schweiz, Australien, Neuseeland oder England beliebt. Besonders die englischen Schaumweine und die Spätburgunder aus Neuseeland sind von ausgezeichneter Qualität. Der trocken ausgebaute Qualitätswein überzeugt mit einem vollen Bouquet und kräftigem Körper.


Herkunft und Anbau

Der Spätburgunder ist eine Edelrebe, die aus Frankreich stammt. Im dortigen Burgund wurde sie wahrscheinlich schon von den Römern angebaut. Ihre Abstammung ist unbekannt, es wird aber angenommen, dass sie als natürliche Kreuzung aus zwei wilden Rebsorten entstand. Seinen französischen Namen, Pinot Noir, hat der Spätburgunder wahrscheinlich seinen Trauben zu verdanken, da diese wie Pinienzapfen ("pin") aussehen. In Deutschland ist er ebenfalls als Blauburgunder oder Schwarzburgunder bekannt. In Frankreich ist der Spätburgunder eine der Sorten im Champagner und wird dort weitflächig angebaut. Im Anbau ist die Rebsorte sehr anspruchsvoll, belohnt den Winzer aber mit erstklassigem Qualitätswein.


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Zwei Stile

Winzer bieten Spätburgunder in zwei Stilen an. Beim klassischen Stil werden nur hochreife Reben genutzt und die daraus gewonnenen Weine sind wenig farbintensiv, von einem Rostrot, mild und gerbstoffarm. Sie sind heute seltener, es dominiert der moderne Typ, bei dem der Rotwein von kräftiger Farbe ist. Der Qualitätswein enthält wesentlich mehr Gerbstoff, wenig Säure und profitiert von einer Lagerung im Eichenfass. Generell sind die Spätburgunder-Weine nicht sehr lagerfähig, da es schwer ist den optimalen Lagerpunkt zu bestimmen. Einige, besonders hochwertige Spätburgunder profitieren jedoch stark von einer langen Lagerung. Solcher Qualitätswein entwickelt vollmundige und äußerst komplexe Aromen.

Aroma und Geschmack

Spätburgunder wird hauptsächlich trocken ausgebaut und ist vollmundig und samtweich. Auch der Ausbau im Barrique ist bei Spitzenweinen beliebt. Für einen Spätburgunder ist ein leicht süßlicher Duft nach roten Früchten sortentypisch. Dieser variiert von süßen Erdbeeren, über Kirschen bis zu dunklen und leicht säuerlichen Früchten, wie schwarzer Johannisbeere. Im Geschmack schlagen sich Anklänge der Früchte ebenso nieder, wie zarte Aromen von Mandeln. Bei Spätburgunder-Weinen aus dem Barriquefass kommen Nuancen von Vanille und Zimt hinzu. Als kräftiger und intensiver Rotwein bietet er sich für die kälteren Monate an. Er harmoniert mit kräftigen Fleischaromen, wie einem Braten oder Wild.



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