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Scheurebe kaufen

Der Weißwein aus der Scheurebe wird hauptsächlich als süßer Prädikatswein angeboten. Er ist je nach Auslese blassgelb bis bernsteinfarben und passt zu einer Vielfalt von unterschiedlichen Gerichten. Experten schätzen Ihn zudem als vollmundigen Dessertwein.


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  • Deutsche Scheurebe

    Die Rebsorte der Scheurebe wird in Österreich und der Schweiz nur wenig angebaut. In Deutschland hingegen ist sie mit rund 1.400 Hektar in der Pfalz und in Franken beliebt. Hauptsächlich werden sie als Prädikatswein der Winzer angeboten, wobei er meist lieblich und recht süß ist. In Franken wird er besonders gerne ab der Qualitätsstufe Kabinett ausgebaut. Der Wein zeichnet sich durch ein betontes Bukett und eine angenehme Mischung aus Säure und Süße aus.

  • Idealer Begleitwein

    Trockene und halbtrockene Scheureben sind großartige und beliebte Begleitweine zu aromatisch-kräftigen und würzigen Gerichten oder Menüs. Sie harmonisieren gut mit Fisch oder Geflügel und passen besonders zu asiatischen Einflüssen und Aromen, wie Soja, Ingwer oder Zitronengras. Die süßen Prädikatsweine sind ebenfalls gute Begleiter zu süßen und somit zuckerhaltigen Speisen oder gut gekühlt als süffige Weißweine in geselliger Runde am Abend. Die diversen Ausbaustile und Qualitätsstufen machen die Scheurebe zu einer sehr wandlungsfähigen Rebsorte.

  • Diverse Auslesen

    Die Winzer bauen den Wein - neben Prädikatswein auch edelsüß - als Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder Eiswein aus. Die Auslese der Reben besteht aus edelfaulen, vollreifen Trauben, die Spitzenweine hervorbringen. Die Beerenauslese ist ähnlich wie der Eiswein, geschmacklich intensiv, mit konzentrierter Natursüße und tiefgoldener Farbe. Die Trockenbeerenauslese hingegen ist seltener, bernsteinfarben und mit brillant süß-saurer Harmonie. Die süßen und likörähnlichen Auslesen der Scheurebe eignen sich besonders als Dessertweine zu fruchtigen Desserts oder zu milden Käsesorten.


Herkunft und Name

Die Sorte ist eine der bedeutendsten Neuzüchtungen in Deutschland. 1916 wurde sie vom Rebenzüchter Georg Scheu in einem Weingut in Alzey gezüchtet. Lange Zeit galt sie als eine Kreuzung aus den beliebten Sorten Riesling und Silvaner, wobei 2012 per DNS-Test nachgewiesen werden konnte, dass es sich um eine Kreuzung der Rebsorten Riesling und Buketttraube handelt. Bis 1945 war sie in Deutschland als Dr.-Wagner-Rebe bekannt, danach wurde sie in Sämling 88 (Österreich) oder Scheurebe umbenannt. In der Reife und den Ansprüchen ähnelt sie sehr dem Riesling. Besonders die Winzer in Rheinhessen und der Pfalz bevorzugen diesen aromatischen Wein in Ihrem Weingut.



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Aroma und Geschmack

Bei guter Reife entwickelt die Scheurebe körperreiche und bukettbetonte Weine mit blassgelber bis hellgelber Farbe. Wein ab der Stufe Auslese weist ein cremiges Gelb-Orange als Farbton auf. Je konzentrierter der Most für die Auslese, desto mehr geht dieser in einen Bernsteinton hinein. Geschmacklich dominiert die schwarze Johannisbeere (Cassis), wobei auch Nuancen von exotischen Früchten, wie Mango, Mandarine oder Limone vorkommen können. Ebenso schlagen sich die heimischen Früchte, wie Pfirsich oder reife Birnen geschmacklich im Aroma nieder. Der Wein hat einen geringen Säuregehalt, der sich besonders harmonisch in den Spätlesen und Kabinettweinen auszeichnet. Bei den Auslesen tritt die Süße des Weines klar und recht deutlich in den Vordergrund.



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