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Bei Elbling handelt es sich um eine der ältesten und traditionsreichsten Rebsorten in Deutschland. Dieser charmante und zugängliche Weißwein ist besonders an der Obermosel beliebt und dort als Spezialität der Weingüter bekannt.


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  • Traditioneller Elbling

    Obwohl der Name andeutet, dass Elbling von der Elbe stammt, wird angenommen, dass die Weinsorte von Römern nach Deutschland kam. Bereits im 4. Jahrhundert sollen sie die Trauben an der Mosel angebaut haben. Damit ist er eine der ältesten Sorten in Deutschland und weist auf eine tausendjährige Tradition hin. Elbling war aufgrund seiner Spritzigkeit bald weit verbreitet, wurde dann aber von moderneren Trauben verdrängt. Noch heute wird dieser Traditionswein in seinem ursprünglichen Anbaugebiet kultiviert und gilt als Spezialität im Weingut.

  • Spezialität der Mosel

    Elbling wächst besonders gut an der Mosel und ist dort die drittwichtigste Rebsorte. Speziell an der Obermosel, dem südlichen Teil des Flusses, ist das Terroir ideal. Die Muschelkalkböden transportieren die perfekte Frische in den Elbling und machen ihn so herrlich spritzig. Dort kann er sein ganzes Potential ausschöpfen und wird zu einem erstklassigen Trinkwein. Elbling ist daher auch ein steter Begleiter bei einer einfachen Brotzeit. Da er heutzutage fast nur von der Obermosel stammt, gilt er als regionale Spezialität.

  • Zugänglicher Trinkwein

    Bei Elbling handelt es sich um einen Wein, der von einem unkomplizierten Charakter ausgezeichnet wird. Er ist süffiger als ein Riesling, weist aber dennoch die frische Säure auf. Diese belebende Säure eignet den Wein ebenfalls zur Sektherstellung. Insgesamt sind seine Weine und Sekte leicht, spritzig und frisch bis feinherb. Geschätzt werden sie daher als Begleitung zu leichten Fischgerichten oder für heiße Sommertage. Der Sekt bietet sich für einen fruchtigen Aperitif und die Weine als spritziges Intermezzo an.


Name und Herkunft

Es wird vermutet, dass der Name vom lateinischen Namen der Rebe "vitis alba" abstammt. Ursprünglich als "Weiße Rebe" bezeichnet, wurde aus Alba schließlich Alben und so Elben und Elbling. Da es aber eine Vielzahl von Synonymen des Weines gibt, die sich auf Deutschland beziehen (Allemand, Raisin blanc des Allemands, Rheinelbe) kann es ebenfalls sein, dass die Rebsorte erst später von den Römern benannt wurde und dementsprechend ursprünglich aus einem Weingut in Deutschland stammt. Rein genetisch stammen die Reben aus einer natürlichen Kreuzung der Heunisch-Reben und einem Traminer-Sämling. Der Schwarz- und Blau-Elbling stammt jedoch vom Trollinger ab und ist nicht mit diesem Moselwein verwandt.


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Füllbild Elbling

Geschmack und Farbe

Farblich ist Elbling hellgelb und brilliert mit Aromen von säurehaltigen Früchten, wie Apfel, Zitrone oder Ananas. Zudem ist eine süße Pfirsich-Note vorhanden. Die Süße rundet den Säuregehalt ab und macht die Elbling-Weine vollmundig, harmonisch und feinherb. Er ist ein unkomplizierter Sommerwein, der zu Süßwasserfisch oder Meeresfrüchten gereicht wird. Ebenfalls zu einer Brotzeit oder ohne Begleitung als Trinkwein genießt er große Beliebtheit. Die Mutation "Roter Elbling" besitzt rote Trauben, die zu einem intensiv-lachsfarbenen Weißwein verarbeitet werden. Sie sind eine besondere Rarität, da sie nur sehr selten in einem Weingut angebaut werden. Geschmacklich sind die roten Trauben extraktreicher, als ihre weißen Verwandten.


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