METRO-Kunde werden

Mehr Informationen

Mokka kaufen

Schon das Wort Mokka klingt mehr nach 1.001 Nacht als nach Coffee House. Tatsächlich ist diese Art der Zubereitung typisch für den Orient – und es steckt viel mehr dahinter als einfach nur schwarzer, starker Kaffee. 


Mehr Informationen

  • So wird Mokka zubereitet

    Ähnlich wie für Espresso braucht man für die Zubereitung von klassischem Mokka, auch türkischer Kaffee genannt, sehr, sehr fein gemahlenes Kaffeepulver. Es darf sogar noch etwas feiner sein: Man nennt diesen Mahlgrad auch „staubfein“. Da hören die Gemeinsamkeiten mit dem Espresso aber auch schon auf: Das heiße Wasser wird nicht mit viel Druck durch ein Sieb gepresst, sondern direkt mit dem Kaffeemehl in einer kleinen Kanne zubereitet. Je nach Zubereitungsvariante wird das Gemisch aus Kaffee und Wasser auch ein- oder zweimal aufgekocht und schäumt dabei auf. Ob beim Kochen schon Zucker im Spiel ist oder nicht, ist auch Geschmacksache. Der Mokka wird in kleinen Tassen noch sehr heiß direkt serviert. Beim Eingießen ist er fast sirupartig dickflüssig. Dass der Kaffeesatz mit in die Tassen kommt, gehört dazu. Er setzt sich in der Tasse ab und verleiht dem Mokka seinen Charakter.

  • Das richtige Mokka-Zubehör

    Neben dem richtigen Kaffeepulver gehören zum türkischen Kaffee noch ein paar besondere Utensilien, die nicht nur den geschmacklichen, sondern auch den ästhetischen Genuss abrunden. Traditionell wird Mokka in einem kleinen Stielkännchen zubereitet, das man Ibrik nennt. Es kann aus schlichtem Edelstahl gemacht sein, stilecht und schöner sind aber Kännchen aus Messing oder verzinntem Kupfer, oft mit aufwendigen Verzierungen. Auch emaillierte Modelle sind geeignet. Ein unbedingtes Muss ist der lange Stiel: Dank ihm verbrennt man sich an der heißen Kanne nicht die Finger und kann den Mokka elegant in die Tasse gießen – die übrigens ein ähnlich kleines Format hat wie eine Espresso-Tasse. Weiteres Zubehör wie ein passender Mokka-Messlöffel und ein kleiner Rührbesen, um den aufkochenden Kaffee umzurühren, machen die Mokka-Zeremonie perfekt.

  • Mokka-Varianten

    Schwarz und stark ist er in jedem Fall. Darüber hinaus gibt es für Mokka, der übrigens viel älter als Espresso ist, zahlreiche landes- und regionentypische Varianten, die mittlerweile auch in vielen Coffee Houses ein Comeback erleben. Als typischer türkischer Kaffee wird er in jedem Fall mit Zucker zubereitet. Der wird dabei direkt mit ins Wasser gegeben und dann zusammen mit dem Kaffeemehl aufgekocht. Auch in Griechenland wird der Kaffee gesüßt serviert. Ob viel oder wenig Zucker, ist wie beim türkischen Mokka Geschmacksache. Andere Gewürze kommen für den Mokka hier kaum ins Spiel. In anderen Ländern sind sie dafür aber umso wichtiger: In vielen arabischen Regionen ist gemahlener Kardamom eine klassische Zutat für den Mokka. Auch eine Prise gemahlener Zimt, Nelken oder auch etwas Rosenwasser dürfen gerne das Aroma des Kaffees je nach Geschmack noch verfeinern.



Die richtige Kaffeesorte für Mokka

Braucht man für einen echten türkischen Mokka spezielle Kaffeebohnen? Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt. Ob Mokka-Kaffee als Pflanze eine eigene Art oder nur eine Variante des Arabica-Kaffees ist, bleibt unter Kaffee-Fans strittig. Weil die Art der Zubereitung aus dem arabischen Raum stammt, gehört traditionell auch Kaffee aus Anbaugebieten in Äthiopien oder dem Jemen dazu. Üblicherweise zeichnet sich der Geschmack dieser Kaffeesorten durch fruchtige bis intensiv schokoladige Nuancen aus. Mit Kaffee aus anderen Ländern ist es vielleicht nicht ganz so stilecht, geht aber auch – immer vorausgesetzt, der Kaffee ist fein genug gemahlen.

Aktuelle Angebote

bild2-kaffee-mokka-460x200
bild-kaffee-mokka-460x200