Rosmarin kaufen

Schon in der Antike galt Rosmarin als ein den Göttern geweihtes Kraut und symbolisierte die Liebe. Heute wird er gerne als Gewürz in mediterranen Gerichten und in der Heilkunde verwendet.



Rosmarin

  • Beliebt in der mediterranen Küche

    Die Rosmarin-Pflanze ist eine der zwei Arten aus der Gattung Rosmarinus. Er gehört zur Familie der Lippenblütler und kommt hauptsächlich im westlichen und zentralen Mittelmeerraum wild vor. Wann er das erste Mal in Mitteleuropa auftauchte, ist nicht bekannt. Aufzeichnungen zu Folge wurde Rosmarin allerdings schon in der Zeit von Karl dem Großen verwendet. Der immergrüne Halbstrauch wächst ganzjährig und ist dementsprechend auch immer zu ernten. Rosmarin bevorzugt sonnige, trockene und kalkreiche Orte. Er wird heute maßgeblich in Küche und Medizin verwendet. Die Blätter des Rosmarin sind beispielsweise Bestandteil der Gewürzmischung ‚Kräuter der Provence’ und der mediterranen Küche überhaupt. Die Heilpflanze kann man ebenso bei herzhaften, wie bei süßen Gerichten hinzugeben. Es gibt auch Rosmarinhonig, der von Bienen, die Nektar aus den Blüten der Rosmarin-Pflanzen speisen, produziert wird. Damit das Rosmarin-Aroma nicht zu dominant ist, mischt man ihn allerdings meist noch mit anderen Honigsorten.

  • Rosmarin als Symbol von Liebe und Tod

    Bereits in der Antike kam der Rosmarin-Pflanze eine besondere Bedeutung zu. Sie galt als den Göttern, insbesondere Aphrodite, geweiht und symbolisierte dabei die Liebe. Auch in der Literatur, beispielsweise in Shakespeares Werk ‚Hamlet’, spielte der Rosmarin eine Rolle im Sinne der Liebe. So vergab Ophelia einen Rosmarin-Zweig als Symbol ihrer Liebe und Treue. In der Folge trugen Bräute in Deutschland bis vor einigen Jahren noch Rosmarinkränze bei der Trauung. Rosmarin wurde hier nun von Myrtenkränzen ersetzt. Rosmarin symbolisierte jedoch nicht nur die Liebe, sondern auch den Tod. Im alten Ägypten wurde Toten ein Rosmarinbund mit ins Grab gelegt, um ihre Reise in die Unterwelt mit dem süßen Duft des Halbstrauchs zu erleichtern. Im Mittelalter sprach man der Pflanze einen krankheitsverhindernden Effekt zu und band sich Zweige davon während Totenwachen oder Begräbnissen zu. Das sollte einerseits ansteckende Krankheiten und andererseits die Gerüche des Todes fernhalten.

  • Multitaskin-Talent: Rosmarin

    In der Kräuterheilkunde werden Rosmarin zahlreiche Effekte zugeschrieben. Da er den Kreislauf und die Durchblutung anregen soll, wird er unter anderem gegen Rheuma und Gicht empfohlen. Neben der durchblutungsfördernden Wirkung, die besonders den unteren Organen im Magen-Darm-Trakt entgegenkommen soll, hilft Rosmarin auch gegen Magendarm-Beschwerden. Zudem soll er galle- und harntreibend wirken, was eine reinigende Wirkung haben kann. Rosmarin kann in Form von Tee getrunken oder als Salbe und Öl aufgetragen werden. Durch seinen antiseptischen und antimykotischen Effekt wird der Tee auch gegen Entzündungen und Pilzinfektionen im Mund eingesetzt. Bei zu hohen Dosierungen von Rosmarin können Rauschzustände oder Krämpfe auftreten. Schwangeren wird grundsätzlich von der medizinischen Verwendung der Pflanzen abgeraten, da Rosmarin auch wehenfördernd wirken kann. Lediglich der Genuss als Gewürz in der Küche ist unbedenklich, da die Dosierung in Gerichten meist zu niedrig ist, um Nebenwirkungen zu verursachen.


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Besonders aromatisch bei Frische

Durch das besondere Aroma von Rosmarin wird er teilweise als Bitterstoff im Bier oder als Duftpflanze genutzt. Das ätherische Rosmarinöl findet in der Aromatherapie und Heilkunde Verwendung. Aufgrund des Duftes wird Rosmarin auch als Kräuter für Weihrauch eingesetzt. In der Küche eignet er sich als Gewürz zu Fleisch, Geflügel und mediterranem Gemüse. Auch zu Kartoffeln aus dem Ofen schmeckt er sehr gut. Rosmarin kann frisch direkt genutzt werden, indem man die Zweige gänzlich zu den Gerichten gibt oder auch nur die einzelnen Blätter, beziehungsweise Nadeln. Indem man einige Zweige in neutrales oder Olivenöl steckt und ziehen lässt, stellt man leicht sein eigenes Rosmarinöl für Salate und ähnliches her. Da das Aroma von Rosmarin frisch am stärksten ist, empfiehlt es sich, ihn recht schnell nach der Ernte zu verarbeiten. Getrocknet ist er allerdings etwas länger haltbar.


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Bio

In Deutschland gibt es mehr als 100 Ökolabels und Bio-Siegel, darunter das EU-Bio-Siegel und das Deutsche Bio-Siegel. Sie garantieren unter anderem, dass mindestens 95 Prozent der landwirtschaftlich produzierten Zutaten aus kontrolliert ökologischem Landbau stammen.

 


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Rosmarin

Geschmack und Aroma

Rosmarin hat ein einmaliges, tannenartiges Aroma, mit tiefem, leicht scharfem Charakter. Rosmarinblätter sind etwas bitter und sehr aromatisch.

Schnelle Küchentipps:

Lagerung: Lagern Sie Rosmarin kühl und dunkel. Kaufen Sie nur so viel, wie sie innerhalb eines Jahres verbrauchen können.

Portionierung: 1 Esslöffel getrockneter Rosmarin = 3 Esslöffel frischer Rosmarin.

Verwendung in der Küche:

  • Rosmarin hat einen sehr starken Eigengeschmack, weshalb Sie ihn sparsam verwenden sollten - selbst bei Gerichten, die langsam kochen.



Passt am besten zu:

  • Fisch
  • Fleisch - Als Gewürz für Lamm und Wild Gerichte
  • Fonds & Soßen “die zu allem passen”
  • Geflügel - Als Gewürz
  • Gemüse - In Salaten und mit gebratenem Gemüse
  • Meeresfrüchte
  • Pasta
  • Pizza
  • Suppen & Eintöpfe


Rezeptempfehlung - Lammkeule im Kräutermantel

Zutaten:

-        2,2 kg Lammkeule (1,5 kg ohne Knochen)

 

-        1 Karotte

 

-        1/2 Lauchstange

 

-        2 Zwiebeln

 

-        500 ml Rotwein

 

-        4 Knoblauchzehen

 

-        Thymian, Rosmarin

 

-        1 Habanero Chili

 

-        etwas Senf

 

-        1 Zitrone

 

-        Salz, Pfeffer, Fenchelsamen

Kruste:

-        25  g Weißbrot

 

-        1 Bündel Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin)

 

-        1 Knoblauchzehe

 

-        3-5 Esslöffel Olivenöl


Zubereitung:

Entfernen Sie das Fett von der Lammkeule und schneiden Sie das Gemüse in walnussgroße Stücke. Würzen Sie das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Fenchelsamen und braten sie es rundherum scharf an.

Fügen Sie das Gemüse hinzu und braten Sie es mit dem Fleisch. Löschen Sie dann mit Rotwein ab und gegen alles  zusammen in eine Bratenform.

Bedecken Sie die Keule mit den Kräutern, dem gepressten Knoblauch, der Chili und besprenkeln Sie dann die Keule mit etwas Olivenöl. Braten Sie die Keule im Ofen ca. fünf Stunden bei 80°C.

Für die Kruste schneiden Sie das Weißbrot in feine Würfel. Vermengen Sie Kräuter, Knoblauch, Weißbrotwürfel und ein wenig Olivenöl in einem Mixer zu einer losen Kruste. Schmecken Sie die Kruste mit Salz und Pfeffer ab. Sobald das Lamm fertig ist, bestreichen Sie es mit etwas Senf und wenden sie in der Brot-Kräuterkruste.

Zum Schluss beträufeln Sie die Keule noch mit etwas Zitronensaft und gratinieren sie bei maximaler Hitze im Ofen.



Mit welchen anderen Kräutern und Gewürzen kann ich es kombinieren?

Lorbeer, Schnittlauch, Knoblauch, Liebstöckel, Minze, Oregano, Petersilie, Salbei, Bohnenkraut und Thymian.

Das interaktive „Kräuterrad“

Das Kräuterrad zeigt Ihnen, welche Gewürze am besten zusammen gemischt werden können, abhängig vom Gericht, das Sie zubereiten wollen.

Sie können das “Kräuterrad” auf zweierlei Weise verwenden:

-          Wählen Sie die Kategorie des Gerichts, wie Fisch, Fleisch oder Geflügel

-          Wählen Sie die Art des Gerichts, wie „Mediterran” oder „Asiatisch“