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Koriander ist besonders in der asiatischen Küche ein sehr beliebtes Gewürz. Seine heilende Wirkung wird, trotz seiner ätherischen Öle, oftmals unterschätzt.



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  • Frühe Reise um die Welt

    Koriander – auch als ‚Echter Koriander’ bezeichnet – gehört wie die Petersilie zur Familie der Doldenblütler. Er ist eng verwandt mit den Kräutern Dill und Estragon und stammt vermutlich aus dem Mittelmeerraum. Koriander wird seit ungefähr 5000 Jahren vor Christus verwendet und reiste bereits früh durch die Welt. In China kam die Gewürzpflanze bereits 400 Jahre nach Christus zum Einsatz. Innerhalb der Römerzeit fand Koriander Erwähnung in den naturwissenschaftlichen Abhandlungen von Plinius, dem Älteren. Bei Ausgrabungen am Grab des ägypischen Pharaos Tutenchamun entdeckten Archäologen ebenfalls Samen der Koriander-Pflanze. Das Kraut war also schon in frühen Jahren an unterschiedlichen Teilen der Erde angekommen. Die Kultivierung von Koriander findet heute weltweit statt. Wildwachsend taucht er allerdings hauptsächlich in Israel und Armenien auf. Standorte, die sonnig beziehungsweise halbschattig und windgeschützt sind, mag der Koriander besonders gern. Er benötigt einen nährstoffreichen und lockeren Boden. Das Kraut wird hauptsächlich in der asiatischen Küche verwendet. In der indischen und iranischen Traditionsmedizin spielt er aber ebenfalls eine große Rolle.

  • Helfer in der Not

    Obwohl der Koriander zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe hat, spielt er eigentlich nur in der traditionellen asiatischen und indischen Medizin eine große Rolle. Ihm werden andere Kräuter vorgezogen, die angeblich eine bessere Wirksamkeit haben. Die Blätter und Samen des Korianders enthalten jedoch ätherische Öle, einige Gerbstoffe und Vitamine, zum Beispiel Vitamin C. Im Mittelalter war das Kraut ein beliebtes Mittel gegen Magenverstimmungen, Menstruationsbeschwerden oder für die Steigerung der Fruchtbarkeit. Es wurde zudem zur äußerlichen Behandlung von Wunden und Gliederschmerzen eingesetzt. Damals nutzten die Menschen allerdings nicht die Blätter oder Samen, sondern in Essig oder Wein gesottene Pflanzenteile. Heutzutage setzt es die indische Medizin hauptsächlich gegen Schlaf- oder Magen-Darm-Beschwerden ein. In der modernen Heilkunde wird die Wirkung unterschätzt. Koriander kann nämlich unter anderem einen entwässernden, immunsystemstimulierenden, krampflösenden und zudem antibakteriellen Effekt auf den Körper haben. Die ayurvedischen Mediziner verwenden Rezepte mit Koriander gegen Kopfschmerzen, Schwellungen, Durchblutungsstörungen und Magenverstimmungen. Obwohl die Koriandersamen wirkungsvoller sind, werden überwiegend die Blätter in Form von Tee und Salben eingenommen.

  • Vielfältiger Einsatz in der Küche

    Koriander gehört zu den wichtigsten Kräutern der asiatischen Küche. Er kommt besonders in Japan, Thailand und Vietnam zum Einsatz. Die asiatischen Restaurants verwenden Koriandersamen oder frische Blätter. Getrockneten Koriander zu nutzen, wäre sinnlos, da die Blätter nur frisch einen starken Geschmack haben. Deswegen gehören sie auch immer zum Schluss in die Gerichte. Geschmacklich gibt es keine feste Richtung, wie das Kraut schmeckt. Es ist eine Mischung aus leicht bitteren, pikanten und süßlichen Aromen. Koriander kann in der Küche sehr vielseitig eingesetzt werden und passt deshalb zu den unterschiedlichsten Gerichten. In Thailand kommen meist nur die Blätter in Suppen, Reis- und Fischgerichten zum Einsatz. Arabische Länder kombinieren Koriandersamen oder -blätter häufig mit Kichererbsen, Linsen oder Sesampaste. Koriander ist Bestandteil von der libanesischen Variante des Gerichts ‚Baba Ghanoush’. Die Samen kommen allgemein häufig in Marinaden und Saucen, können aber auch in Süß- und Gebäckspeisen eingebracht werden. In der arabischen Küche sind sie beliebter als die Blätter. Der größte Teil des Korianders wird zum Gewürz Curry verarbeitet.


Koreander

Selbstkultivierung je nach Zweck

Vor der Anpflanzung von Koriander steht die Entscheidung, ob es eher um die Ernte der Blätter oder Samen geht. Je nach Vorliebe verändert sich nämlich die Saatzeit. Um einen optimalen Geschmack bei den Blättern zu erreichen, werden sie zwischen Mitte April und Juni ausgesät. Damit die Samen komplett ausreifen können, ist hier der optimale Zeitpunkt zwischen Ende März und April. Da der Koriander relativ unkompliziert ist, wächst er auch gut im Blumentopf. Er ist ein Dunkelkeimer, weswegen die Samen unter etwas Erde gehören. Da es sich um eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler handelt, sollten keine anderen Arten aus dieser Familie in seiner Nähe stehen, beispielsweise Petersilie und Kerbel.


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Koriander

Geschmack und Aroma

Gemahlene Koriandersamen schmecken nach Zitrone. Der Geschmack wird auch als warm, nussig und würzig beschrieben.

Schnelle Küchentipps:

Lagerung:

Lagern Sie Koriander kühl und dunkel. Kaufen Sie nur so viel, wie Sie in sechs Monaten (gemahlener Koriander) oder innerhalb eines Jahres (Koriandersamen) verbrauchen.

Portionierung: 1 Teelöffel gemahlener Koriander = 1 Teelöffel Koriandersamen.

Verwendung in der Küche:

  • Koriander sollte, um den besten Geschmack zu erhalten, erst kurz vor dem Servieren zu einem Gericht hinzugegeben werden.
  • Korianderpulver gibt einem Gericht einen zitronenartigen Geschmack. Der Geschmack von Koriander hilft außerdem dabei, den Geschmack aller anderen Gewürze im Gericht zu verbinden.



Passt am besten zu:

  • Fisch - Als Marinade
  • Fleisch - Um Fleisch zu garnieren und als Gewürz für Fleischbällchen
  • Fonds & Soßen “die zu allem passen” - Wichtiger Bestandteil vieler Curries, Chutneys und Soßen
  • Geflügel
  • Gemüse
  • Meeresfrüchte
  • Pasta
  • Pizza
  • Suppen & Eintöpfe


Rezeptempfehlung - Roh marinierter Thunfisch


Zutaten:

-        500 g Thunfisch

-        20 g Fünf-Gewürze-Mischung

-        10 g weißer oder schwarzer Pfeffer

-        Curry

-        Abrieb einer Zitronenschale

-        Estragon, Dill, Petersilie,  Korianderpulver

-        Salz, Pfeffer




Zubereitung:

Entfernen Sie alle Gräten aus dem Thunfisch und schneiden Sie ihn in ca. 3 cm breite Streifen. Mahlen Sie die Fünf-Gewürze-Mischung in einem Mörser. Schneiden Sie die Kräuter fein, falls notwendig, und mischen Sie diese.

Würzen Sie den Thunfisch mit Salz und Pfeffer, wenden Sie ihn in der Gewürzmischung und besprenkeln Sie ihn leicht mit der abgeriebenen Zitronenschale und dem Curry. Braten Sie den Fisch mit etwas Öl scharf an, wenden Sie ihn dann gründlich in den geschnittenen Kräutern.

Decken Sie den Fisch mit Folie ab und lassen Sie ihn einige Stunden im Kühlschrank stehen.

Serviert wird der fertigmarinierte Thunfisch in dünnen Streifen.




Mit welchen anderen Kräutern und Gewürzen kann ich es kombinieren?

Schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel, Thymian, Petersilie, Koriander

Das interaktive „Kräuterrad“

Das Kräuterrad zeigt Ihnen, welche Gewürze am besten zusammen gemischt werden können, abhängig vom Gericht, das Sie zubereiten wollen.

Sie können das “Kräuterrad” auf zweierlei Weise verwenden:

-          Wählen Sie die Kategorie des Gerichts, wie Fisch, Fleisch oder Geflügel

Wählen Sie die Art des Gerichts, wie „Mediterran” oder „Asiatisch