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Das mediterrane Kraut Oregano galt im Mittelalter als Schutz gegen Hexen. Heute wird es für teuflisch leckere Gerichte in der Küche eingesetzt.



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  • Oregano liebt es warm und trocken

    Die Kräuter-Sorte Oregano – auch ‚Echter Dost’ genannt ­– gehört zur Pflanzengattung Dost und zur Familie der Lippenblütler. Oregano ist mit dem, ebenfalls aus der Gattung Dost stammenden, Majoran verwandt. Wissenschaftlich wird er auch Origanum vulgare genannt. Die Pflanze mit der Blütezeit von Juli bis September war ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Weltweit wächst sie eher in warmen und gemäßigten Gebieten. Dabei gedeiht Oregano besonders gut auf kalkhaltigem Boden. Wild wächst er fast überall in Europa, meist in trockenen und lichten Wäldern oder an sonnigen Hecken und Wegrändern. Dazu eignen sich besonders gut Kiefer- und Eichenwälder, da diese optimale Standort-Bedingungen liefern. In gemäßigten Gebieten ist Oregano winterhart. Die genaue Bedeutung seines Namens ist nicht geklärt. Sicher ist lediglich, dass er aus dem Altgriechischem stammt.

  • Ätherische Öle gegen Bakterien

    Oregano enthält viele ätherische Öle wie Thymol, Carvacrol und p-Cymol. Diese ätherischen Öle der Heilpflanze sollen eine effektive Wirkung gegen Bakterien haben. Wegen ihrer hautreizenden Eigenschaften können sie allerdings nur sehr verdünnt mit einem anderen Trägeröl innerlich eingenommen werden. Oregano enthält allerdings auch eine sehr hohe Konzentration an Vitamin C und ist deshalb auch förderlich für die allgemeine Gesundheit. Bereits im antiken Griechenland galt die Dost-Pflanze als Heilmittel. Seine älteste überlieferte Erwähnung erfuhr das Gewürz bereits in einer Schrift aus dem 1. Jahrhundert vor Christus. Hippokrates von Kos, Begründer der medizinischen Wissenschaft im antiken Griechenland, schrieb einem Aufguss der Oregano Kräuter einen geburtsbeschleunigend und – bei Magen-Darm-Infekten – einen krampflösenden Effekt zu. Gegen Hämorrhoiden kam Oregano ebenfalls zum Einsatz.

  • Aus der Antike in die Küche

    In der Küche wird die Pflanze Oregano überwiegend im mediterranen und mexikanischen Bereich verwendet. In der deutschen Küche spielt das mediterrane Kraut nur eine geringere Rolle. Als Gewürz soll Oregano bereits seit ca. 300 bis 400 Jahren eingesetzt werden: In einem Rezept lässt es sich erstmals in einer Basler Schrift aus dem 17. Jahrhundert nachweisen. Geerntet wird Oregano, indem die Stängel handbreit über dem Boden abgeschnitten und an einem dunklen Ort getrocknet werden. Danach lassen sich die Blätter mit der Hand von den Stängeln abstreifen und trocken lagern. Oregano wird besonders in Saucen, Tomaten- und Gemüsegerichten, zu Fleisch oder im Omelett genutzt. Er hat einen leicht herben Geschmack. Im mexikanischen Bereich ist er besonders für das klassische Gericht Chili Con Carne wichtig. Ganz besonders intensiv im Geschmack sollen der original griechische und türkische Oregano sein.


Oregano

Schutz gegen Hexen und Dämonen: Oregano-Rauch

Im Mittelalter glaubten die Menschen, die Heilpflanze Oregano hätte in der Hexenabwehr eine besondere Wirkung und schütze vor dem Teufel. Dost – wie es damals genannt wurde – sollte Kummer verschwinden lassen und Lebensmut und Frohsinn aufkeimen lassen. Deswegen gab man ihm auch den Namen ‚Wohlgemut’. Um Bräute vor dem Bösen zu bewahren, legte man ihnen einige Stängel Oregano in die Schuhe oder flocht sie in den Brautstrauß mit ein. Als Räuchermittel wurde es auch gegen Dämonen eingesetzt. Kinder, die ziemlich spät mit dem Sprechen begonnen hatten, bekamen trockene Blätter der Kräuter unter die Nase gerieben. Epileptikern wurde es zur Beruhigung ebenfalls verabreicht.


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Oregano

Geschmack und Aroma

Oregano hat einen sehr eigenen, dominanten Geschmack und ein ebensolches Aroma.

Schnelle Küchentipps:

Lagerung: Getrockneter Oregano sollte in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert werden. Kaufen Sie nur so viel, wie Sie in sechs Monaten verbrauchen können.

Portionierung:

1 Esslöffel frischer Oregano = 1 Teelöffel getrockneter Oregano.

1 Teelöffel getrockneter Oregano = 1 Teelöffel flüssiger Oregano.

Verwendung beim Kochen:

  • Sie können getrockneten Oregano während des Kochens zu ihrem Gericht geben. Das Aroma geht dabei nicht verloren, sondern wird von dem Gericht angenommen.


Passt am besten zu:

  • Fisch
  • Fleisch - Als Gewürz für rotes Fleisch
  • Fonds & Soßen “die zu allem passen”
  • Geflügel
  • Gemüse - Als Zutat in Salatdressings
  • Meeresfrüchte
  • Pasta - Als Gewürz für Pastasoße
  • Pizza - Als Gewürz
  • Suppen & Eintöpfe


Rezeptempfehlung - Tomatensoße für Pizza

Zutaten:

-        1 Dose geschälte Tomaten

-        1 Knoblauchzehe

-        Basilikum

-        Oregano

-        Salz

-        Pfeffer

-        Extra-natives Olivenöl



Zubereitung:

Geben Sie die geschälten Tomaten (alternativ auch passierte Tomaten) zusammen mit dem Knoblauch, Basilikum, Salz, Pfeffer, Oregano und Olivenöl in einen Mixer und pürieren Sie es gut durch.

Verteilen Sie die Tomatensoße gleichmäßig auf dem Pizzateig und belegen Sie sie anschließend nach Geschmack

Mit welchen anderen Kräutern und Gewürzen kann ich es kombineren?

Knoblauch, Chili, Zwiebeln, Thymian, Basilikum, Petersilie.

Das interaktive „Kräuterrad“

Das Kräuterrad zeigt Ihnen, welche Gewürze am besten zusammen gemischt werden können, abhängig vom Gericht, das Sie zubereiten wollen.

Sie können das “Kräuterrad” auf zweierlei Weise verwenden:

-          Wählen Sie die Kategorie des Gerichts, wie Fisch, Fleisch oder Geflügel

Wählen Sie die Art des Gerichts, wie „Mediterran” oder „Asiatisch“